500-Euro-Geldscheine | Bildquelle: dpa

Neue Aufgabe Zoll hat künftig Geldwäscher im Visier

Stand: 04.04.2017 11:40 Uhr

Der Zoll soll um einen Aufgabenbereich erweitert werden: Künftig werde die Behörde auch gegen Geldwäscher vorgehen, kündigte Finanzminister Schäuble an. Dafür würden zahlreiche neue Stellen geschaffen.

Der Zoll soll künftig Geldwäschern das Handwerk legen. Unter dem Dach der Behörde solle die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen neu ausgerichtet werden, kündigte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble an. Dazu soll die bislang beim Bundeskriminalamt angesiedelte Stelle zum 1. Juli zum Zoll überführt werden und dort den Kampf gegen illegale Transaktionen intensivieren. "Wir bringen mehr Licht ins Dunkel illegaler Geldströme", sagte Schäuble.

Die Behörde soll für ihre neuen Aufgaben auch personell verstärkt werden. Statt bisher 25 sollen 165 Beamte in dem neuen Bereich arbeiten. Damit werde es Geldwäschern "noch schwerer gemacht, Vermögenswerte in den legalen Wirtschaftskreislauf einzuschleusen", so Schäuble.

Zoll: Kamf gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung
tagesschau 12:00 Uhr, 04.04.2017, Ingrid Bertram, WDR

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Kampf gegen Ecstasy und andere Drogen

Der Minister war anlässlich der Jahresbilanz zur Generalzolldirektion nach Köln gekommen. Die Behörde ist dem Bundesfinanzministerium unterstellt. Sie kontrolliert unter anderem den Personen- und Warenverkehr an den Grenzen, bekämpft Schwarzarbeit und Produktpiraterie sowie den organisierten Waffen-, Drogen- und Zigarettenschmuggel.

Im vergangenen Jahr beschlagnahmte der Zoll unter anderem knapp zwei Millionen Tabletten Ecstasy und damit die zehnfache Menge des Vorjahres. Gut neun Tonnen Rauschgift stellten die Beamten zudem sicher, vor allem Kokain, Marihuana und Amphetamine. Im Bereich der Produktpiraterie gingen den Beamten gefälschte Waren im Wert von 180 Millionen Euro ins Netz. Dabei stellten die Zöllner vor allem Fälschungen teurer Markenware sicher.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 04. April 2017 um 12:00 Uhr.

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