Rede des chinesischen Staatspräsidenten Xi anlässlich der Eröffnung des Weltwirtschaftsforums in Davos. | Bildquelle: dpa

Weltwirtschaftsforum in Davos Xi warnt vor Handelskrieg

Stand: 17.01.2017 13:20 Uhr

Chinas Staatschef Xi nimmt erstmals am Weltwirtschaftsforum teil. Zur Eröffnung warb er für mehr Freihandel und warnte vor Protektionismus. An wen er sich damit richtete, ließ Xi offen - und einen bestimmten Namen erwähnte er erst gar nicht.

Zum Auftakt des diesjährigen Weltwirtschaftsforums in Davos hat sich der chinesische Staatspräsident Xi Jinping für freien Handel und gegen Abschottung der Wirtschaft ausgesprochen. Niemand werde als Sieger aus einem Handelskrieg hervorgehen, sagte Xi in seiner Eröffnungsrede des Weltwirtschaftsforums.

Plädoyer für Freihandel

Die Welt müsse sich weiterhin dazu bekennen, freien Handel und Investitionen zu fördern, sagte der Präsident der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft. "Protektionismus ist wie sich selbst in einem dunklen Zimmer einzuschließen", sagte er. Den künftigen US-Präsidenten Donald Trump nannte er in seinen Anmerkungen nicht namentlich.

China wirbt bei Weltwirtschaftsforum für freien Welthandel
tagesschau 17:00 Uhr, Wolfgang Wanner, ARD Genf

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Der künftige US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt angekündigt, globale Handelsabkommen aufzukündigen und die US-Wirtschaft abzuschotten. Im Wahlkampf hatte er wiederholt die chinesische Wirtschafts- und Währungspolitik kritisiert.

Rekordbeteiligung in Davos

Xi führt eine aus mehr als hundert Vertretern bestehende chinesische Delegation in Davos an und gilt als der hochstkarätigste Gast des Forums in diesem Jahr. Insgesamt nehmen etwa 3000 Spitzenpolitiker, Topmanager und Wissenschaftler teil - so viele wie nie zuvor.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 17. Januar 2017 um 14:00 Uhr.

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