Containerschiff in Hamburg | Bildquelle: dpa

Deutsche Wirtschaft Prognose deutlich erhöht

Stand: 11.10.2017 13:13 Uhr

Die deutsche Wirtschaft wächst stärker als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt werde in 2017 um zwei Prozent steigen. Im Frühjahr war die Regierung noch von 1,5 Prozent ausgegangen. Außerdem rechne man mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Die Bundesregierung sieht die deutsche Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in diesem Jahr voraussichtlich um zwei Prozent und im kommenden Jahr um 1,9 Prozent steigen, teilte die Regierung in ihrer Herbstprojektion mit.

In ihrer Frühjahrsprognose war die Bundesregierung noch von einem Wachstum von 1,5 Prozent und von 1,6 Prozent für 2018 ausgegangen. "Der deutschen Wirtschaft geht es gut", erklärte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. "Mit der anziehenden Weltwirtschaft haben sich die Exporte belebt." Dies habe für steigende Privatinvestitionen gesorgt. Zudem nehme die Beschäftigung weiter kräftig zu.

Deutschlands Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs
tagesschau 20:00 Uhr, 11.10.2017, Oliver Köhr, ARD Berlin

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Konjunktur hat an "Schwung und Breite" gewonnen

Die nächste Bundesregierung müsse laut Zypries dafür sorgen, "dass das so bleibt", fügte sie hinzu. Die Konjunktur in Deutschland habe "an Schwung und Breite gewonnen" und bleibe auch in den kommenden Jahren auf Wachstumskurs.

Angesichts der "hohen Arbeitsnachfrage" werde außerdem mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit gerechnet, teilte die Regierung mit. Die Verbraucherpreise steigen demnach in diesem Jahr vor allem aufgrund steigender Preise für Energie und Nahrungsmittel um 1,8 Prozent und 2018 um 1,6 Prozent. 2016 hatte dieser Anstieg 0,5 Prozent betragen.

Grundlage für amtliche Steuerschätzung

Die Wachstumsprognose des Bundes bildet die Grundlage für die amtliche Steuerschätzung vom 7. bis 9. November und dient als Orientierungsrahmen für die Aufstellung der öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen.

Die Steuerschätzung dürfte dann deutlich machen, wie groß der finanzielle Spielraum der künftigen Regierung ist, Wahlversprechen einzulösen.

Über dieses Thema berichtete Inforadio am 11. Oktober 2017 um 13:03 Uhr.

Darstellung: