Ein Logo von Volkswagen bei einem VW-Händler | Bildquelle: dpa

ABS-Probleme VW ruft 385.000 Autos zurück

Stand: 30.06.2017 21:53 Uhr

Rückruf bei Volkswagen: Der Wolfsburger Konzern muss 385.000 Fahrzeuge in die Werkstatt holen. Betroffen sind Fahrzeuge von VW, Audi und Skoda. Durch ein Software-Update soll das ABS-System repariert werden.

Der Volkswagen-Konzern muss Hunderttausende Fahrzeuge in Deutschland in die Werkstatt rufen. Grund sei ein Software-Update bei Bremsregelsystemen, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Betroffen seien Autos der Marken Audi, VW und Skoda. Insgesamt sind 385.000 Fahrzeuge betroffen.

"Thermomechanische Überlastung" im ABS-ESP-Steuergerät

Die Stabilisierungsfunktion des Fahrzeugs über das Bremsregelsystem könne in fahrdynamischen "Grenzsituationen", wie zum Beispiel Übersteuern, Untersteuern oder Vollbremsungen, nicht mehr gegeben sein, hieß es. Ursache des Problems sei eine "thermomechanische Überlastung" im Steuergerät für ABS und ESP. In der Werkstatt werde die Software für das Steuergerät aktualisiert.

Zuerst hatte die Seite "kfz-betrieb.de" über den Rückruf berichtet. Laut dem Bericht geht es um die Modelle Caddy, Eos, Golf, Golf Plus, Jetta und Scirocco von VW, die zwischen dem 20. Mai 2008 und 28. August 2010 produziert wurden, sowie um Octavia und Superb von Skoda (2008-2009). Die Reparatur solle etwa 30 Minuten dauern.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 30. Juni 2017 um 22:00 Uhr in den Nachrichten.

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