Wrack des selbstfahrenden Tesla Model S, dessen Fahrer beim Unfall am 7. Mai 2016 in den USA getötet wurde.

Tödlicher Unfall in den USA Selbstfahrendes Tesla-Auto fuhr zu schnell

Stand: 26.07.2016 21:42 Uhr

Bei dem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Tesla-Auto in den USA war der Wagen zu schnell unterwegs. Das teilte die Verkehrssicherheitsbehörde mit. Der Fahrer nutzte zum Zeitpunkt des Unfalls die automatische Geschwindigkeitseinstellung.

Beim ersten tödlichen Unfall eines Autos im Selbstfahrmodus war erhöhte Geschwindigkeit im Spiel. Der Fahrer des Tesla sei 14,5 Kilometer pro Stunde zu schnell unterwegs gewesen, als er seitlich in einen Lastwagen krachte, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB mit. Statt der erlaubten knapp 105 Kilometern pro Stunde sei der 40-Jährige 119 gefahren, hieß es im vorläufigen Untersuchungsbericht zu dem Unfall, der sich auf einer Autobahn in Florida im Mai ereignet hatte.

Fahrer nutzte Geschwindigkeitseinstellung

Zum Zeitpunkt des Unfalls nutzte der Fahrer die automatische Geschwindigkeitseinstellung und eine Funktion, die das Auto auf der gleichen Spur halten soll, wie aus dem Bordcomputer hervorging.

Die Limousine raste in einem 90-Grad-Winkel auf einen Lkw, der gerade links abbiegen wollte. Das Dach wurde dabei abrasiert, der Wagen kam auf der anderen Seite wieder zum Vorschein.

Nach Angaben von Hersteller Tesla war die Hauptursache des Unfalls vermutlich, dass der Autopilot nicht zwischen der weißen Seitenwand des Lkw und dem hellen Himmel unterscheiden konnte. Deshalb habe er keine Notbremsung eingeleitet.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 27. Juli 2016 um 11:00 Uhr.

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