Logo einer Volksbank | Bildquelle: picture alliance / dpa

Tarifabschluss Mehr Geld für Volksbank-Mitarbeiter

Stand: 07.12.2016 01:07 Uhr

1,5 Prozent mehr Geld ab April und weitere 1,2 Prozent mehr im Sommer 2018 - so sieht die Tarifeinigung für die Mitarbeiter der Volks- und Raiffeisenbanken aus. Hinzu kommt eine Einmalzahlung für 2016. Beide Seiten zeigten sich zufrieden.

Die Arbeitgeber und die Gewerkschaft DBV haben sich auf einen Tarifabschluss für die etwa 160.000 Beschäftigten der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland geeinigt. Die Gehälter steigen demnach zum 1. April 2017 um 1,5 Prozent und zum 1. August 2018 um weitere 1,2 Prozent. Hinzu kommt für das Jahr 2016 eine Einmalzahlung in Höhe von zehn Prozent eines Monatsgehalts - höchstens jedoch 475 Euro. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 31 Monaten.

Die Einigung sieht weiter vor, dass die Vergütung der Auszubildenden 2017 um 40 Euro pro Monat und 2018 um weitere 40 Euro steigt. Zudem sei es erstmals gelungen, "eine arbeitgeberseitige Beteiligung zur betrieblichen Altersversorgung für alle Beschäftigten tariflich zu sichern", betonte die Gewerkschaft.

Geldhäuser beklagten hohe Belastungen

Der Deutsche Bankangestellten-Verband (DBV) war Ende Oktober mit der Forderung nach einem Gehaltsplus von 4,9 Prozent in die Verhandlungen gestartet. Die Arbeitgeber hatten dagegengehalten, der Spielraum für tarifliche Lohnanhebungen sei gering: Die gut 1000 Institute seien nicht nur durch das Zinstief belastet, sondern müssten auch mehr Aufwand für Regulierung und Digitalisierung schultern. Der aktuelle Tarifvertrag war zum 31. Oktober ausgelaufen.

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