Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.

10.02.2010

ARD-Logo

Suche in tagesschau.de

Hauptnavigation
Multimedia
  • VideoLivestream.tagesschau 02:05 Uhr
  • Videotagesschau24.
  • VideoLetzte Sendung.nachtmagazin 00:00 Uhr
Inhalt
Wirtschaft
Opel-Logo auf dem Werksgebäude in Bochum
Europäer wollen künftig gemeinsam verhandeln
Opel-Gipfel in Brüssel

Europäer wollen künftig gemeinsam verhandeln

Die EU-Länder mit Opel- und Vauxhall-Standorten wollen mögliche Beihilfen für die angeschlagenen Autobauer untereinander abstimmen. Es werde "keine individuellen Verhandlungen" mit dem Mutterkonzern General Motors geben, sondern "eine Antwort, über die die EU-Staaten am 4. Dezember beraten werden", erklärte der Ministerpräsident der belgischen Region Flandern, Kris Peeters, zum Abschluss des Opel-Gipfels in Brüssel.

Nick Reilly von General Motors (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Nach Aussage von GM-Europe-Chef Reilly steht das Konzept für Opel. Details will er aber noch nicht nennen. ]
An den Beratungen in Brüssel nahm auch GM-Europe-Chef Nick Reilly teil. Er sagte, das Konzept für die Sanierung stehe bereits. Das GM-Management wolle darüber aber zunächst mit den Betriebsräten von Opel und Vauxhall sprechen. Über die Zukunft der einzelnen Werke werde unabhängig von möglichen staatlichen Beihilfen entschieden, stellte Reilly klar. "Wir hoffen auf Unterstützung", fügte er hinzu. Reilly bezifferte den Finanzbedarf für die Sanierung der angeschlagenen Töchter auf 3,3 Milliarden Euro.

Nicht mal Koch will noch helfen

In Deutschland schwindet allerdings zunehmend die Bereitschaft, GM für die Sanierung von Opel Staatshilfen zukommen zu lassen. "Das ist ein normales Unternehmen", sagte Hessens Ministerpräsident Roland Koch, in dessen Bundesland der Opel-Stammsitz liegt. "Das wird ganz normal behandelt. Und ein Unternehmen, das genügend Liquidität hat, kriegt keine Liquiditätshilfen." Deutschland werde sich nicht an einem Subventionswettstreit der EU-Länder mit Opel-Standorten beteiligen. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle bekräftigte ebenfalls seine ablehnende Haltung.

Laut "Spiegel" haben Großbritannien, Spanien, Polen und Belgien GM bereits Kreditbürgschaften und Steuererleichterungen angeboten, wenn im Gegenzug Standorte erhalten blieben.

Dossier:

Opel
Weitere Meldungen Autokonzern sucht Zukunft Der GM-Niedergang hat die Krise bei Opel verschärft. Magna sollte die deutschen Werke retten. Doch dann kam alles anders. [mehr]
Stand: 23.11.2009 17:31 Uhr
 

© tagesschau.de

tagesschau.de ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich.

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW