Euro-Finanzminister verweigern schnelle Hilfszusage
Die Euro-Finanzminister haben die Entscheidung zur Griechenland-Rettung auf Mitte nächster Woche vertagt. Grünes Licht für das neue Hilfspaket könne nur gegeben werden, wenn Griechenland die geforderten Bedingungen erfülle, erklärte Eurogruppenchef Juncker nach der Sitzung in Brüssel. Von Martin Bohne. [mehr]
Griechenland im Angesicht der Pleite
Ein hartes Sparpaket hatte die Troika aus EU, EZB und IWF den Griechen abverlangt. Nun haben sich die Parteispitzen in Athen geeinigt. Allerdings ist eine Bedingung für neue Hilfen nach wie vor nicht erfüllt: Eine Einigung mit den privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt steht noch aus. [mehr]
Kommentar
Griechenland steht nicht nur unter der Fuchtel der Troika aus EU, EZB und IWF. Es leidet vor allem unter seinen unfähigen Politikern. Sie sind im alten Klienteldenken verhaftet und deshalb nicht in der Lage, die Probleme des Landes zu lösen, meint Reinhard Baumgarten. [mehr]
Bestes Jahr der Firmengeschichte
Noch nie hatte Daimler in einem Jahr so viele Autos verkauft. Damit hat der Autohersteller 2011 einen Rekordgewinn von sechs Milliarden Euro eingefahren. Für dieses Jahr versuchte Konzernchef Zetsche die Erwartungen aber zu dämpfen: Die Geschäfte würden sich nicht ohne weiteres steigern lassen. [boerse]
Südkoreas Industriekomplex in Nordkorea
Politisch herrscht zwischen den beiden koreanischen Staaten Eiszeit. Das hindert den Süden nicht daran, an seinem Industriekomplex im Norden festzuhalten. 123 südkoreanische Firmen produzieren in Kaesong Kleider, Uhren und anderes. Die Löhne sind niedrig, die Gewinne hoch, der Alltag heikel. Von Peter Kujath. [mehr]
Milliarden-Vergleich soll US-Hausbesitzer entlasten
Die Folgen der Immobilienkrise haben Millionen Hauseigentümer in den USA in den Ruin getrieben. Ein Teil von ihnen profitiert nun von einem Vergleich der Regierung mit fünf Großbanken. Diese zahlen den verschuldeten Immobilienbesitzern eine Entschädigung von 25 Milliarden Dollar. Von Sabine Müller [mehr]
Tarifgespräche im öffentlichen Dienst
6,5 Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes: Mit dieser Forderung gehen die Gewerkschaften ver.di und die Tarifunion des Beamtenbundes in die Verhandlungen mit den Arbeitgebern. Die Gehälter sollen um 200 Euro steigen. Die Arbeitgeber sehen keinen Spielraum. [mehr]
Rückschlag für Apple im Rechtsstreit
Der US-Computerkonzern Apple ist vorerst mit seinem Versuch gescheitert, den Verkauf des Samsung Tablet Computers 10.1 N verbieten zu lassen. Das im Vergleich zum Vorgängermodell 10.1 abgeänderte Design unterscheide sich ausreichend von Apples iPad, befand das Düsseldorfer Landgericht. [wdr]