Eine Familie beim Fernsehen | Bildquelle: ARD-aktuell / Lotz

Probleme bei der GfK Fernsehen ohne Einschaltquoten

Stand: 15.01.2018 18:10 Uhr

Die Einschaltquoten sind das Maß aller Dinge im deutschen Fernsehen. Sie entscheiden über Erfolg oder Misserfolg einer Sendung. Doch die Übermittlung der Daten ist seit Donnerstagabend gestört. Die Messgeräte der GfK-Fernsehforschung, die die Daten erhebt, sollen Schuld sein.

Die Erfassung der TV-Einschaltquoten ist derzeit mit technischen Problemen behaftet. Auch die Daten vom Sonntagabend konnten noch nicht ermittelt werden.

Das Logo des Marktforschungsunternehmens GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) vor deren Hauptsitz | Bildquelle: dpa
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Die Messgeräte der GfK-Fernsehforschung, die die Daten erhebt, sollen Schuld sein.

Seit Donnerstagabend ist der Abruf der Einschaltquoten aus den Messhaushalten gestört. Erst am Freitag dieser Woche sollen aktuelle Nutzungszahlen nach Informationen der Medienforschung des NDR wieder vorliegen.

Die Daten zur Fernsehnutzung ermittelt die GfK-Fernsehforschung in Nürnberg. Sie hat ihre Messgeräte in rund 5000 deutschen Haushalten mit insgesamt rund 10.000 Personen stehen.

TC-Score-Messgeräte sind schuld

Betroffen von den derzeitigen Problemen sind die sogenannten TC-Score-Messgeräte. Mit ihnen wird die Nutzung über die klassischen Empfangswege Kabel (analog und digital), Terrestrik, Satellit sowie analoge Videorecorder ermittelt. Die komplexen Messgeräte werten aber auch das zeitversetzte Sehen über digitale Aufzeichnungsgeräte wie Festplattenrecorder aus.

Die Einschaltquoten entscheiden darüber, welche Sendung erfolgreich oder ein Reinfall war oder wie teuer die Werbespots zu welchen Uhrzeiten sind.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk Kultur am 15. Januar 2018 um 14:10 Uhr.

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