Ein Modell der Drohne, die künftig Menschen von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer bringen soll | Bildquelle: AP

Dubais Innovationen Per Taxi-Drohne zum Wolkenkratzer

Stand: 15.02.2017 17:51 Uhr

Dubai hat viel Geld und damit bereits eine Menge Innovationen auf den Weg gebracht. Neueste Entwicklungsprojekte bewegen sich in schwindelerregende Höhen: Taxi-Drohnen, die hinauf zu den Wolkenkratzern fliegen, und danach kommt der Mars.

Trotz schwindender Einnahmen durch Ölverkäufe denken die Vereinigten Arabischen Emirate weiterhin in Superlativen: In Dubai wurden zwei Zukunftsprojekte der Luft- und Raumfahrt vorgestellt.

Ein Modell der Drohne, die künftig Menschen von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer bringen soll | Bildquelle: AP
galerie

Mit Drohnen wie dieser sollen künftig Menschen zu Wolkenkratzern fliegen - sofern sie nicht mehr als 100 Kilo wiegen.

Bereits weit fortgeschritten sind Pläne für Taxi-Drohnen, die Menschen innerhalb des Stadtgebiets ohne Pilot von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer bringen sollen. Lokalen Medienberichten zufolge waren die ersten Testläufe mit dem unbemannten Flugobjekt chinesischer Bauart erfolgreich. Erste reguläre Flüge könnte es laut den Berichten bereits im Sommer geben. Zu schwer dürfen die Passagiere aber nicht sein: Die Drohne kann nur etwas mehr als 100 Kilogramm tragen. Die Batterien machen maximal nach 30 Minuten schlapp.

In Dubai steht unter anderem das Burj Khalifa - das mit 828 Metern höchste Bauwerk der Welt. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe von Wolkenkratzer, die die 300-Meter-Marke übersteigen.

Die Skyline von Dubai | Bildquelle: AP
galerie

Die Skyline von Dubai - möglicherweise künftig ein Einsatzgebiet für Taxi-Drohnen

2117 erste Siedlung auf dem Mars?

Noch absolute Zukunftsmusik ist der andere Plan, der jetzt vorgestellt wurde: In 100 Jahren will das Emirat Menschen auf den Mars bringen. 2117 soll auf dem Roten Planeten die erste menschliche Siedlung fertiggestellt sein, verkündete Vizepräsident Mohammed bin Raschid al-Maktum. Zunächst sei es aber das Ziel des Langzeitprojektes, die Möglichkeiten zu untersuchen, wie Menschen auf dem Mars überleben können. Dabei sei unter anderem die Produktion von Nahrungsmitteln und Energie wichtig.

Es liegt allerdings die Vermutung nahe, dass die Ankündigung der Mars-Besiedlung derzeit nicht mehr als geschickte PR ist. Denn von einem bemannten Flug zum Mars ist die Menschheit noch weit entfernt - geschweige denn von einer eventuellen Besiedlung. Und die Emirate zählen nicht zu den Ländern der Erde, die bislang durch ein Raumfahrtprogramm aufgefallen wären.

Dubai testet Taxi-Drohne (unkommentiert)
16.02.2017

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 16. Februar 2017 um 12:30 Uhr in der "Tagesschau in hundert Sekunden".

Darstellung: