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Die chinesische Regierung bremst die großen Banken bei der Kreditvergabe. Nach einem kräftigen Anstieg des Geldverleihs zu Jahresanfang wiesen die Behörden nach übereinstimmenden Medienberichten einige große Institute an, im Januar gar keine Kredite mehr zu vergeben. Ranghohe Manager der China Merchants Bank und der Agricultural Bank of China bestätigten das gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. An den Börsen dominierten daraufhin die Minuszeichen. Auch mehrere Rohstoffpreise - darunter Öl und Kupfer - sanken, weil die Händler nun offenbar mit einer geringeren Nachfrage aus China rechnen.
Die Anweisung der Regierung wurde damit begründet, dass die Gefahr einer Überhitzung der Konjunktur verringert werden solle, nachdem die Banken zu Anfang des Jahres immer mehr Kredite vergeben hätten. Im vergangenen Jahr hatten die Geldhäuser in der Volksrepublik die Rekordsumme von umgerechnet fast einer Billion Euro (9,6 Billionen Yuan) verliehen. Laut Reuters wies die Zentralbank des Landes Institute wie Citic Bank und Everbright Bank zudem an, einen Zinssatz um einen halben Prozentpunkt zu erhöhen.
Gleichzeitig warnte der chinesische Staatsfonds China Investment Corp (CIC) vor überzogenen Investitionen in den Schwellenländern. "Die weltweite Liquidität ist derzeit ein wenig übertrieben", sagte CIC-Chef Lou Jiwei in Hongkong. Der mit 300 Milliarden Dollar ausgestattete Fonds legt seit seiner Gründung 2007 weltweit Geld an.
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