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[Bildunterschrift: Abgewrackte Fahrzeuge in Leverkusen: Die deutschen Hersteller müssen trotz Prämie Umsatzeinbrüche verkraften. ]
Höhere Umsätze im Autohandel, geringere Exporte und weniger Geschäft für die Werkstätten: Das Statistische Bundesamt hat ökonomische Folgen der im Januar eingeführten Abwrackprämie für Altautos bestätigt.
Der Autohandel konnte in den ersten fünf Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus von 4,7 Prozent erreichen. Eine Steigerung, die er vor allem dem subventionierten Verkauf preisgünstiger Kleinwagen verdankt: Die Zahl der verkauften Autos dieses Typs stieg in diesem Zeitraum deutlich stärker um 22,8 Prozent.
Die höhere Nachfrage nach äusländischen Marken wiederum sorgte für steigende Importe: 950.000 Autos und damit 11,5 Prozent mehr wurden von Januar bis Mai eingeführt - darunter vor allem die kleineren, günstigen Wagen ausländischer Hersteller. Die Exporte der überwiegend größeren Wagen der deutschen Hersteller gingen dagegen drastisch zurück auf 1,2 Millionen Autos (minus 38 Prozent).
[Bildunterschrift: Weniger zu tun in den Werkstätten wegen der Abwrackprämie ]
Für die deutschen Autohersteller und die Zulieferindustrie brachten die ersten fünf Monate mit Abwrackprämie folglich einen deutlichen Umsatzeinbruch. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,5 Prozent auf knapp 100 Millionen Euro.
Die Auto-Werkstätten konnten ebenfalls von der Prämie nicht profitieren: Die Mechaniker hatten mit der neueren Flotte weniger zu tun, die Umsätze gingen um 3,8 Prozent zurück.
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