Snowboarderin Hofmeister | Bildquelle: George Frey/EPA-EFE/REX

WM in Park City Zwei Mal Bronze für deutsche Snowboarder

Stand: 05.02.2019 22:25 Uhr

Die deutschen Raceboarder sammeln weiter Medaillen bei der Snowboard-WM in Park City/USA. Im Parallelslalom gewannen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister jeweils Bronze.

Für Hofmeister wäre vermutlich sogar noch mehr drin gewesen im WM-Parallelslalom - wenn sie ihre Läufe doch nur fehlerfrei ins Ziel gebracht hätte. In jedem Durchgang ab dem Achtelfinale patzte sie, immer wieder kämpfte sie sich furios zurück und querte bis zum Halbfinale als jeweils Erste die Ziellinie.

Nur im Halbfinale konnte sie ihren Patzer nicht mehr ausgleichen und verlor gegen die Überraschungsfinalistin Annamari Dantscha. DIe Ukrainerin verlor im Finale allerdings gegen die neue Weltmeisterin Julie Zogg aus der Schweiz.

Hofmeister wollte im kleinen Finale zumindest noch Bronze einfahren. Auch da patzte sie allerdings und machte es spannend. Auf den letzten Toren fing sie die Russin Maria Walowa aber noch ab und fuhr mit neun Zehnteln Vorsprung zu Bronze.

Riesenslalom-Weltmeisterin Jörg scheitert im Viertelfinale

Für Selina Jörg, die am Vortag Gold im Parallel-Riesenslalom gewonnen hatte, war im Slalom schon im Viertelfinale Schluss. Die 31-jährige Sonthofenerin, die in den beiden Qualifikationsläufen in 1:25,12 Minuten noch die Gesamtbestzeit vorgelegt hatte, scheiterte nach einem Fehler an der Russin Walowa, die im Achtelfinale bereits Titelverteidigerin Daniela Ulbing aus Österreich ausgeschaltet hatte.

Cheyenne Loch (Schliersee) mit der zweitbesten Qualifikationszeit verlor im Achtelfinale gegen die spätere Finalteilnehmerin Dantscha. Carolin Langenhorst (Bischofswiesen) verpasste die Qualifikation fürs Achtelfinale auf Platz 17 knapp. 

Zweite Bronzemedaille für Stefan Baumeister

Starke Slalomläufe zeigte Stefan Baumeister, der im Riesenslalom bereits Bronze gewonnen hatte. Der Oberbayer fuhr bis zum Halbfinale exzellent, auch dort präsentierte er sich stark. Sein Gegner dort war allerdings der Italiener Roland Fischnaller, der Weltmeister von 2015. Und Baumeister musste sich um 0,18 Sekunden geschlagen geben.

Im kleinen Finale knüpfte Baumeister allerdings an seine starken Auftritte an diesem Tag an, gewann souverän gegen den Russen Dmitri Sarssembajew und sicherte sich seine zweite Bronzemedaille bei dieser WM. Den Titel gewann - wie schon im Riesenslalom - der Russe Dmitri Loginow - weil im Finale Fischnaller nach einem Fahrfehler ausschied.

Christian Hupfauer (Aising-Pang) scheiterte im Achtelfinale am Italiener Aaron March. Youngster Elias Huber (Schellenberg) scheiterte als 25. der Qualifikation.

Quelle: sportschau.de

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 06. Februar 2019 um 22:50 Uhr in der Sendung "Sport aktuell".

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