Rani Khedira (2.v.l.) vom FC Augsburg mit Teamkollegen nach seinem Tor zum 1:0 | Bildquelle: dpa

Fußball-Bundesliga Augsburg gegen Stuttgart wie im Rausch

Stand: 20.04.2019 17:20 Uhr

Der FC Augsburg steht in der Fußball-Bundesliga kurz vor dem Klassenerhalt. Dank einer furiosen Leistung siegte der FCA am Samstag (20.04.19) mit 6:0 (3:0) gegen den VfB Stuttgart.

Nach dem 30. Spieltag haben die Augsburger nun 31 Punkte auf dem Konto, Stuttgart auf dem Relegationsplatz zehn weniger. Für den neuen Augsburger Trainer Martin Schmidt war es das perfekte Heimdebüt. Nach dem 3:1-Erfolg vergangene Woche in Frankfurt schaffte Schmidt mit seinem Team Historisches. Erstmals in seiner Bundesliga-Geschichte schoss der FCA fünf Tore oder mehr.

"Wir hatten heute das nötige Spielglück, wir sind früh in Führung gegangen, haben ein zweites Tor nachdoppeln können", sagte FCA-Trainer Schmidt nach der Partie: "Wir wollten Spaß am Fußball haben, wir wollten die Stadt zum Lachen bringen, und das haben wir heute geschafft."

Max und Richter treffen doppelt

Philipp Max (29. und 59. Minute) und Marco Richter (53. und 68.) trafen jeweils doppelt. Rani Khedira (11.) eröffnete den Torreigen mit einem wunderschönen Volley-Treffer nach Vorlage von Jonathan Schmid. Nur sieben Minuten später stand André Hahn (18.) nach einem Eckball goldrichtig.

Stuttgart fand in der Folge nicht mehr ins Spiel zurück und schien nach Max' erstem Treffer bereits geschlagen zu sein. Bei den Treffern in der zweiten Hälfte gab es nur noch wenig Gegenwehr, einzig Ron-Robert Zieler zeigte eine ordentliche Leistung.

Stuttgart muss auf Relegationsplatz hoffen

Der VfB hat damit wohl die Chance auf den direkten Klassenverbleib verspielt. Weil auch der 1. FC Nürnberg (Tabellenplatz 17) verlor, bleibt es bei drei Punkten Vorsprung auf den FCN. Durch die sechs Gegentore ist aber das Torverhältnis nun schlechter als das der Nürnberger.

Trainer Markus Weinzierl erlebte einen neuen Tiefpunkt und muss nach einer desolaten Leistung seiner Mannschaft um seinen Job bangen. "Ich kann mich für diese Leistung nur entschuldigen. Wir haben gefühlt keinen Zweikampf gewonnen, das kann man aber auch nicht, wenn man keinen annimmt", sagte Weinzierl nach dem Spiel. Sportvorstand Thomas Hitzlsperger äußerte sich am Sportschau-Mikrofon wie folgt zur Nachfrage nach der Zukunft von Weinzierl: "Nachdenken, analysieren, weiterschauen."

Stuttgart jetzt gegen Mönchengladbach

Augsburg empfängt schon am kommenden Freitag (26.04.19) Bayer 04 Leverkusen und kann dann den Klassenerhalt auch rechnerisch klar machen. Stuttgart muss im Topspiel am Samstag (27.04.19) gegen Borussia Mönchengladbach ran.

Restprogramm
FC AugsburgVfB Stuttgart
Bayer 04 Leverkusen (H)Borussia Mönchengladbach (H)
FC Schalke 04 (A)Hertha BSC (A)
Hertha BSC (H)VfL Wolfsburg (H)
VfL Wolfsburg (A)FC Schalke 04 (A)

Quelle: sportschau.de

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 20. April 2019 um 17:00 Uhr.

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