Bildergalerie: Mögliche US-Präsidentschaftskandidaten

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Mögliche US-Präsidentschaftskandidaten

Hillary Clinton

Sie ist die bekannteste und wohl auch aussichtsreichste Anwärterin auf die Nachfolge von US-Präsident Barack Obama: Hillary Clinton von den Demokraten. Viele Wähler halten Hillary und ihren Mann aber auch für überaus trickreich und geheimniskrämerisch. Und so könnten Vorwürfe, sie habe als Außenministerin einen privaten E-Mail-Account für dienstliche Zwecke gebraucht, ihre Kandidatur belasten. | Bildquelle: REUTERS

Hillary Clinton

Sie ist die bekannteste und wohl auch aussichtsreichste Anwärterin auf die Nachfolge von US-Präsident Barack Obama: Hillary Clinton von den Demokraten. Viele Wähler halten Hillary und ihren Mann aber auch für überaus trickreich und geheimniskrämerisch. Und so könnten Vorwürfe, sie habe als Außenministerin einen privaten E-Mail-Account für dienstliche Zwecke gebraucht, ihre Kandidatur belasten.

Bernie Sanders

Senator Bernie Sanders ist der Liebling der Linken bei den Demokraten. Er kämpft gegen die Ungleichverteilung des Reichtums nicht nur in Amerika und kommt dabei auch bei einem jungen Publikum an. Dabei ist er älter als Hillary Clinton. Die Aussicht auf eine Nominierung ist indes denkbar gering.

Donald Trump

Der Milliardär Donald Trump ist zweifellos der schillerndste Kandidat der Republikaner. Mit derben Attacken auf mexikanische Zuwanderer und das republikanische Establishment beherrscht Trump die Schlagzeilen und schneidet auch in den Umfragen stark ab. In der Partei mag sich kaum jemand vorstellen, dass der unberechenbare Trump tatsächlich den Zuschlag bekommt. Ihn kümmert das wenig - zur Not will er als unabhängiger Kandidat antreten.

Jeb Bush

Jeb Bush, Ex-Gouverneur von Florida, Bruder des früheren Präsidenten George W. Bush und Sohn von Ex-Präsident George Bush, galt anfänglich als Favorit bei den Republikanern. Seine Vergangenheit ist Kapital und Ballast zugleich. Denn vielen in der Partei gilt er als Vertreter des "Establishments" und der politischen Mitte.

Ted Cruz will Kandidat der Republikaner für die Präsidentschaftswahlen 2016 werden.

Ted Cruz war der erste Republikaner, der seine Bewerbung abgab, und niemand war davon überrascht. In den Jahren zuvor hatte Cruz mit extrem konservativen Positionen im Senat auf sich aufmerksam gemacht. Er wetterte gegen Obamas Haushaltspolitik, gegen seine Gesundheitsreform, gegen die gleichgeschlechtliche Ehe und steht der Tea Party nahe. Als Kandidat auch für die Mitte taugt er damit kaum.

Marco Rubio

Marco Rubio fühlt sich "eindeutig qualifiziert", die Republikaner zu der Partei zu machen, die den "amerikanischen Traum" verteidigt - seine Eltern kamen als Einwanderer aus Kuba in die USA. Mit dieser Botschaft hofft der Senator aus Florida nicht zuletzt auf die Stimmen der spanischsprachigen Wähler in den USA. Rubio könnte eine Niederlage in den Vorwahlen verkraften - er ist mit 43 Jahren der jüngste Kandidat und dürfte mit seiner Bewerbung auch sein Profil für kommende Wahlkämpfe schärfen.

Auch Ben Carson hat Ambitionen auf das US-Präsidentenamt.

Als Seiteneinsteiger wirft Ben Carson seinen Hut in den Ring. Der bekannte Neurochirurg hat noch nie ein öffentliches Amt bekleidet. Er ist dennoch ein vielbeachteter schwarzer Kandidat der Republikaner. Ihm dürften sein Erfolg als Buchautor sowie seine Redekünste zugutekommen.

Carly Fiorina

Und noch eine Seiteneinsteigerin: Die Ex-Chefin des Technologiekonzerns Hewlett Packard, Carly Fiorina, will ebenfalls für die Republikaner antreten. Im US-TV kritisierte sie Hillary Clinton, die Favoritin der Demokraten, scharf. Deren Umgang mit der E-Mail-Affäre werfe Fragen über ihre Glaubwürdigkeit auf und lege Charaktermängel nah.

New Jerseys Gouverneur Chris Christie

New Jerseys Gouverneur Chris Christie steht innerhalb der republikanischen Partei für eher moderate Positionen. Seine Chancen auf das Präsidentenamt sind aber auch wegen verschiedener politischer Affären gering. Ende Juni erklärte er, kandidieren zu wollen.

John Kasich

John Kasich ist als Gouverneur von Ohio ein eher unbeschriebenes Blatt. Dabei war er im Jahr 2000 bereits einmal in den republikanischen Vorwahlen für den Präsidentschaftskandidaten der Partei angetreten. Anschließend war er fast zehn Jahre als Führungskraft bei der Investmentfirma Lehman Brothers, bevor er Gouverneur im oft wahlentscheidenden Staat Ohio wurde.

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