Bildergalerie: Das Massaker am Tiananmen-Platz

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Das Massaker am Tiananmen-Platz

Aufstand Tiananmen-Platz 1989

Die landesweite Protestbewegung entstand aus spontanen Versammlungen von Studenten anlässlich des Todes des zwei Jahre zuvor abgesetzten reformerischen Parteichefs Hu Yaobang am 15. April 1989. Sie forderten unter anderem die Rehabilitierung von Hu Yaobang, Pressefreiheit, den Kampf gegen Korruption und eine Offenlegung der Vermögen der Führer und ihrer Familien. | Bildquelle: picture alliance / ASSOCIATED PR

Aufstand Tiananmen-Platz 1989

Die landesweite Protestbewegung entstand aus spontanen Versammlungen von Studenten anlässlich des Todes des zwei Jahre zuvor abgesetzten reformerischen Parteichefs Hu Yaobang am 15. April 1989. Sie forderten unter anderem die Rehabilitierung von Hu Yaobang, Pressefreiheit, den Kampf gegen Korruption und eine Offenlegung der Vermögen der Führer und ihrer Familien.

Aufstand Tiananmen-Platz 1989

Wochenlang wurde der Platz des Himmlischen Friedens (Tiananmen) in Peking fortan von Studenten besetzt. Arbeiter, Gewerkschafter, Lehrer, Journalisten und Funktionäre schlossen sich den Demonstranten an.

Aufstand Tiananmen-Platz 1989

Sie richteten provisorische Unterkünfte ein und lebten in Zelten auf dem Platz.

Aufstand Tiananmen-Platz 1989

Die Protestierenden hinderten Panzer - wie hier in der Nacht des 21. Mai 1989 - an der Räumung des Platzes.

Aufstand Tiananmen-Platz 1989: Wang Dan

Der Dissident Wang Dan war einer der Sprecher der Reformbewegung.

Die Chinesische Armee rückt am 4. Juni 1989 auf den Tiananmen-Platz vor

In der Nacht zum 4. Juni rückte die Armee schließlich mit Panzern ...

Die Chinesische Armee rückt am 4. Juni 1989 auf den Tiananmen-Platz vor

... und Truppen auf den Tiananmen-Platz vor und schlug die seit sechs Wochen andauernden Proteste der Demokratiebewegung blutig nieder.

Verletzte Demonstranten

Hunderte, womöglich Tausende wurden verletzt und getötet. Die genaue Zahl nicht bekannt.

Ein Mann steht vor einem Panzer-Konvoi.

Dieses Bild ging um die Welt: Ein einzelner Mann in weißem Hemd und schwarzer Hose, stellte sich einem Panzer-Konvoi entgegen, der die menschenleere Straße zum Platz des Himmlischen Friedens herunterfuhr. Mehrfach versuchte der erste Panzer, den Mann zu umfahren, jedes Mal stellte dieser sich ihm erneut in den Weg. Er stieg auf den Panzer, versuchte, mit der Besatzung zu sprechen, sprang wieder ab - schließlich wurde er von zwei Männern weggezogen.

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