Bildergalerie: Bilder einer Katastrophe

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Bilder einer Katastrophe: Ölpest im Golf von Mexiko

Brennende Bohrinsel

20. April 2010: Auf der von dem Energiekonzern BP betriebenen Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko ereignet sich eine schwere Explosion. | Bildquelle: AP

Brennende Bohrinsel

20. April 2010: Auf der von dem Energiekonzern BP betriebenen Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko ereignet sich eine schwere Explosion.

Brennende Bohrinsel

Löschboote versuchen vergebens, das Feuer zu löschen. Die Bohrinsel brennt aus und sinkt zwei Tage später. Elf Arbeiter kommen dabei ums Leben.

Ölteppich

Stündlich fließen seitdem Zigtausende Liter Öl in den Golf von Mexiko. Dieses Satellitenbild der NASA zeigt den Ölfilm vor der Küste von Louisiana am 25. April. Es gelingt nicht, mithilfe von Mini-U-Booten ein Ventilsystem zu aktivieren, das das Ausströmen des Öls in 1500 Meter Tiefe stoppen könnte.

Ein Flugzeug versprüht Chemikalien

Die für die Katastrophe verantwortlichen Ölunternehmen versprühen mit Genehmigung der US-Behörden Chemikalien - eine sehr umstrittene Methode, da die Mittel giftig sind und das Öl damit nur verdrängt, aber nicht aufgelöst wird.

Erste Ölschlieren erreichen die Strände Louisianas

Schon am 29. April erreichen erste Ölschlieren die Strände Louisianas. Barrieren sollen den Ölteppich aufhalten.

Arbeiter im US-Bundesstaat Louisiana

Zahlreiche Helfer sind im Einsatz, um die Barrieren auszubringen.

Fischer verteilen eine Schwimmbarriere auf dem Golf von Mexiko

Das 17.500 Quadratkilometer große Seegebiet wurde für die Fischerei gesperrt. Die Fischer im Golf von Mexiko haben dennoch alle Hände voll zu tun: Sie bemühen sich, die wichtigsten Fischgründe mit Schwimmbarrieren vor dem Öl zu schützen.

Sicherung der Küste

Zur Abdichtung des Öl-Lecks im Golf von Mexiko schickt der BP-Konzern Anfang Mai ein Schiff mit einer riesigen Stahlbetonglocke zur Unglücksstelle. Die Kuppel wird an der Austrittsstelle des Öls hinabgelassen. Am 11. Mai ist endgültig gewiss: Der Rettungsversuch ist gescheitert. Das Öl fließt weiter.

Ölklumpen

Wissenschaftlern zufolge ist das ausgetretene Öl möglicherweise bereits in eine Meeresströmung geraten, die es bis zu der Inselkette Florida Keys und in den Atlantik treiben könnte. Der Dekan der Fakultät für Meeresforschung an der University of South Florida, William Hogarth, sagte der Nachrichtenagentur AP, ein Forschungsschiff solle nun klären, wie weit das Öl bereits gelangt sei.

Ölklumpen

Mitte Mai wird eine andere Methode diskutiert: Experten wollen versuchen, das größere der beiden Lecks mit Gummi- und Fasermaterial zu stopfen. BP hofft, dass diese Übergangslösungen funktionieren werden, bis ein Entlastungsbohrloch fertiggestellt ist. Dies wird noch mindestens zwei Monate dauern. Am Wochenende hatte das Unternehmen auch damit begonnen, das Öl direkt am Leck mit Chemikalien zu verteilen.

Luftaufnahme des Mississippi-Deltas

Luftaufnahme der Marschlande im Mississippi-Delta: Das Mündungsgebiet des Stroms ist eines der größten der USA. Es ist Lebensraum und Laichgebiet zahlreicher Fisch- und Vogelarten. Jetzt ist es von der Ölpest bedroht.

Ölleck

21. Mai: Vier Wochen ist es nun her, dass die Bohrinsel gesunken ist. Das Öl sprudelt immer noch, wie die Unterwasserkamera an den Lecks zeigt.

touristen auf Grande Island

Ölverschmutzter Strand in Grande Island. Für die Menschen, die vom Tourismus leben, wird die Situation immer mehr zum Alptraum, weil die Besucher ausbleiben. Die ersten Strände in der Region werden gesperrt. Die Versuche, die Lecks zu schließen scheiterten wieder.

Die Ölpest hat die Küste von Louisianna erreicht.

Immer mehr dicke, rostbraune Ölmasse gelangt an die Küste.

touristen auf Grande Island

Dieses Foto, das Greenpeace veröffentlicht hat, zeigt einen ölverschmutzten Teil des Mississippideltas.

Ölpest GOlf von Mexiko

28. Mai: Die Welt blickt auf die Bilder der Unterwasserkameras, seit die Operation "Top Kill" läuft, mit dem BP nun versucht, die Ölquelle zu stopfen, die seit fünf Wochen ins Meer sprudelt. Einen Tag später ist gewiss: die Aktion "Top Kill" ist misslungen.

Ölverschmutzte Küste

Das Meer bringt immer mehr Öl in einem immer größer werdenden Küstengebiet an die Strände. Am 7. Juni meldet BP einen ersten Erfolg: ein über die defekte Bohrleitung gestülpter Trichter fängt einen Teil des ausströmenden Öls ab. Wie viel ist noch unklar. Die tatsächlich auslaufende Menge Öl wird in den nächsten Wochen immer wieder nach oben korrigiert werden.

Demo (AFP)

Bis nach Florida treiben inzwischen die Ölschwaden. Am Strand von Pensacola machen Demonstranten darauf aufmerksam.

Ölverschmierte Schildkröte

Pflanzen und Tiere - hier eine Schildkröte - werden vom dickflüssigen Öl verseucht und getötet.

Ölverschmutzte Küste

Ein Umweltschützer in der Barataria-Bucht in Louisiana zieht einen Pelikan aus dem Ölschlamm

Ölverschmutzte Küste

Im Fort Jackson Oiled Wildlife Rehabilitation Center in Fort Jackson, Louisiana, warten zahlreiche Pelikane auf ihre Reinigung vom lebensgefährlichen Öl.

Ein ölverschmierter Ibis auf Grande Isle

Ein ölverschmierter Ibis auf Grande Isle

Barataria-Bucht ölverschmutzt (Foto: AP)

Die ölverschmutzte Barataria-Bucht südlich von New Orleans aus der Luft gesehen ...

Barataria-Bucht ölverschmutzt (Foto: AP)

Die Ölpest aus der Unterwasserperspektive: Ölklumpen im Meer bei Venice.

Ölpest im Golf von Mexiko

In mühevoller Handarbeit entfernen Scharen von Arbeitern das Öl von den Stränden. Hier wird auf East Grand Terra Island bei Grand Isle, Louisiana, ölabsorbierendes Material ausgelegt...

Orange Beach

... hier Reinigungsarbeiten in einer Feriensiedlung in Orange Beach, Alabama.

Ölpest im Golf von Mexiko

Videobild der sprudelnden Ölquelle im Golf von Mexiko. Am 10. Juni stellt ein Forscherteam fest, dass viel mehr Öl austritt als bisher angenommen.

Ölverpestetes Marschland in Louisiana

Ölverpestetes Marschland in der Nähe von Venice/Louisiana. Am 20.6., fast zwei Monate nach dem Unglück, lässt BP verlauten, dass die Menge des ausfließenden Öls bedeutend größer sein kann als erwartet.

Kontrollierte Feuer

Mit kontrollierten Feuern versucht BP einen Teil des austretenden Öls zu vernichten. Dafür werden auf der Wasseroberfläche schwimmende Ölteppiche mit Barrieren eingegrenzt und dann angezündet. Dabei besteht jedoch auch die Gefahr, dass Meerestiere - z.B. Schildkröten - bei lebendigem Leib verbrennen.

Ölverseuchtes Marschland bei Myrtle Grove, Louisiana.

6. Juli: Ölverseuchtes Marschland bei Myrtle Grove, Louisiana. Die Reinigungsarbeiten sind stark behindert durch das schlechte Wetter und den Sturm. Anfang Juli erreicht die Ölverschmutzung auch die Küste von Texas.

Ölpest

16. Juli 2010: Knapp drei Monate nach Beginn der Katastrophe gelingt es BP erstmals zumindest testweise das Bohrloch der Deepwater Horizon zu verschließen.

Operation "Static Kill" soll das Bohrloch endgültig schließen

4. August 2010: Die Operation "Static Kill", mit der die Ölquelle endgültig geschlossen werden soll, läuft erfolgreich. Auf der Helix Q4000 wird das Verfahren gesteuert.

Unterstützen die Operation "Static Kill": Die Blue Dolphin (l.) und die HOS Centerline (r.)

Die Schiffe Blue Dolphin (l.) und di HOS Centerline (r.) stellen den zähen Schlamm für die Operation "Static Kill" bereit, mit die Ölquelle gestopft wird.

Ölpest

Satellitenbild der Nasa vom 28. Juli. Aus dem Weltall ist der Ölfilm auf dem Wasser des Golfs von Mexiko zu sehen.

Ölpest

Pelikane fliegen über das ölverschmutzte Meer des Golfs von Mexiko. 780 Millionen Liter Rohöl sind seit dem Untergang der "Deepwater Horizon" ins Meer geflossen.

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