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Hillary Clinton: Eine politische Karriere in Bildern

Hillary Clinton

Hillary Diane Rodham wird 1947 in Chicago als Tochter eines Textilunternehmers geboren. Sie studiert am Elite-College Wellesley, wo sie 1969 als erste Studentin die Rede bei der Abschlussfeier hält. Dieses Foto zeigt sie als Dreijährige. | Bildquelle: picture alliance / Newscom

Hillary Clinton

Hillary Diane Rodham wird 1947 in Chicago als Tochter eines Textilunternehmers geboren. Sie studiert am Elite-College Wellesley, wo sie 1969 als erste Studentin die Rede bei der Abschlussfeier hält. Dieses Foto zeigt sie als Dreijährige.

Hillary Clinton

Anschließend geht sie zum Jurastudium an die Universität Yale, wo sie den jungen Bill Clinton trifft. Das Paar heiratet 1975. In den 1970er-Jahren arbeitet sie als Anwältin und engagiert sich wie ihr Mann bei den Demokraten.

Hillary Clinton

Dann wird ihre Tochter Chelsea geboren, und ihre Karriere tritt hinter der ihres Gatten zurück.

Bill, Chelsea und Hillary Clinton

Zunächst folgt sie Bill zum Gouverneurssitz von Arkansas, ...

Bill und Hillary Clinton

... ab dem Jahr 1993 dann ins Weiße Haus in Washington.

Hillary Clinton

Dort mischt sich die First Lady zum Ärger vieler Parteifreunde in die Politik ein: Ihre Pläne für eine Gesundheitsreform - mit der sie ihr Mann Bill betraut hatte - scheitern aber an den Republikanern im Kongress.

Hillary Clinton

Im Januar 1996 muss Hillary Clinton vor einem Geschworenengericht zur sogenannten "Whitewater-Affäre" aussagen. Dabei geht es um zweifelhafte Immobiliengeschäfte in Arkansas, an denen die Clintons beteiligt waren.

Bill, Chelsea und Hillary Clinton

Trotz negativer Schlagzeilen und sinkender Sympathiewerte wird Bill Clinton 1996 erneut zum US-Präsidenten gewählt. Wie bereits 1993 hält Hillary Clinton auch im Januar 1997 bei der Vereidigung ihres Mannes für die zweite Amtszeit die Bibel.

Hillary Clinton

1998 wird die Ehe der beiden Politiker vor den Augen der Öffentlichkeit auf eine harte Probe gestellt. Als der Seitensprung Bill Clintons mit der Praktikantin Monica Lewinsky ans Licht kommt und den Präsidenten beinahe sein Amt kostet, hält Hillary in einem Interview für NBC News Today zu ihm. Das gegen ihren Mann eingeleitete Amtsenthebungsverfahren wegen Meineids und Behinderung der Justiz scheitert.

Vereidigung von Hillary Clinton als Senatorin

In der Endphase der Präsidentschaft ihres Mannes Bill feilt Hillary Clinton mit seiner Unterstützung an ihrer eigenen politischen Karriere. Bei den Kongresswahlen im Jahr 2000 gewinnt sie einen Senatssitz im Bundesstaat New York, das Sprungbrett für ihre spätere Präsidentschaftsbewerbung. Diesmal ist es Bill Clinton, der seiner Frau die Bibel bei der Vereidigung zur Senatorin hält.

Hillary Clinton

Im Januar 2008 tritt Hillary Clinton schließlich in Iowa als Kandidatin für die Vorwahlen zur amerikanischen Präsidentenwahl an. "Eight years Bill, eight years Hill" (acht Jahre Bill, acht Jahre Hill) lautet ein Spruch, der von den Clintons selbst stammen soll. Wie bereits ihr Mann Bill soll Hillary acht Jahre lang das höchste Staatsamt der USA ausüben.

Wahlkampfunterstützer von Hillary Clinton

Großen Zuspruch erhält sie von weiblichen Wählern.

Hillary Clinton und Barack Obama

Clinton geht als Favoritin in die Vorwahlen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Doch Barack Obama durchkreuzt ihren Plan, als erste Frau an der Spitze der USA zu stehen: Obama gewinnt im Juni 2008 die Vorwahlen und geht für die Demokraten in den Kampf um das Präsidentenamt.

Hillary Clinton

In der Rede, mit der sie sich aus dem Rennen zurückzieht, würdigte Clinton die Unterstützung von weiblichen Wählern, die gerne endlich eine Frau an der Spitze der USA gesehen hätten. "Auch wenn wir diesmal nicht in der Lage waren, diese höchste, härteste Glasdecke zu durchbrechen, hat sie dank euch nun etwa 18 Millionen Risse", sagte sie.

Hillary Clinton

Nach ihrem eigenen Rückzug unterstützt Hillary Clinton Obama im Präsidentschaftswahlkampf. Im November 2008 wird dieser zum ersten afroamerikanischen Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.

Hillary Clinton bei der Vereidigung zur Außenministerin

Als 44. US-Präsident ernennt Barack Obama Hillary Clinton zur Außenministerin. Am 2. Februar 2009 wird sie von Vizepräsident Biden vereidigt. An ihrer Seite stehen ihr Ehemann Bill Clinton, die Tochter Chelsea und ihre Mutter Dorothy Rodham.

Clinton bei der Ankunft in Rangun

Mehr als hundert Länder besucht Clinton in ihrer Amtszeit. Die Vielfliegerin bemüht sich um bessere Beziehungen zu Russland, poliert nach acht Jahren George W. Bush das Verhältnis zu den alten Verbündeten in Europa auf und ermutigt die Militärjunta in Myanmar zu einer Öffnung. Hier ist sie bei einem Besuch in Myanmar im November 2011 zu sehen. Es ist der erste Besuch hoher US-Regierungsvertreter seit mehr als 50 Jahren.

Tahrir-Platz mit Tausenden von Menschen

Nach dem Beginn der Proteste in der arabischen Welt im Januar 2011 setzt sie sich für mehr Freiheit und Demokratie in der Region ein.

US-Präsident Barack Obama verfolgt mit Mitarbeitern und Kabinettsmitlgiedern im Weißen Haus den Einsatz gegen Bin Laden in Pakistan.

Und als eine US-Eliteeinheit im Mai 2011 Al-Kaida-Chef Osama bin Laden in seinem Versteck in Pakistan tötet, verfolgt auch Clinton den Einsatz gebannt im Lagezentrum des Weißen Hauses.

Hillary Clinton

Während des Präsidentschaftswahlkampfes 2012 stellt Clinton ihre Loyalität gegenüber Barack Obama noch einmal unter Beweis: Sie übernimmt die politische Verantwortung für die tödliche Attacke auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi und stärkt Obama damit im Wahlkampf den Rücken.

Hillary Clinton

Nach der Wiederwahl Obamas im November 2012 kündigt Hillary Clinton ihren Rückzug von der Politik an.

Hillary Clinton

Offiziell will sich die 65-Jährige ins Privatleben zurückziehen. Gibt Clinton also das Ziel einer Präsidentschaftskandidatur auf? Beobachter bezweifeln, dass ihr Abschiedsgruß an die Mitarbeiter des State Departments endgültig ist.

Hillary Clinton bewirbt sich in einem Kampagnen-Video um die Kandidatur zur US-Präsidentschaft

Und tatsächlich wirft sie im April 2015 erneut ihren Hut in den Ring. Nun soll es 2016 mit der Präsidentschaftskandidatur klappen.

Hillary und Bill Clinton

An ihrer Seite: Ehemann und Ex-Präsident Bill Clinton. Wenn Hillary Clinton zur Präsidentin gewählt würde, wäre sie nicht nur die erste Frau im Weißen Haus. Es würde auch erstmals ein Paar einziehen, bei dem beide das höchste Amt der USA innehatten.

Jim Webb, Bernie Sanders, Hillary Clinton, Martin O'Malley und Lincoln Chafee

Neben Hillary Clinton treten noch Jim Webb, Bernie Sanders, Martin O'Malley und Lincoln Chafee (v.l.n.r.) als Präsidentschaftskandidaten für die Demokraten an. Doch am Ende bleiben nur noch Clinton und Sanders übrig. Die anderen geben ihre Kandidatur auf.

Bernie Sanders und Hillary Clinton

Mitte Juli zieht auch Bernie Sanders seine Kandidatur zurück und stellt sich offiziell hinter seine Rivalin Hillary Clinton. Bei einer Veranstaltung in Portsmouth im US-Staat New Hampshire gratuliert der Präsidentschaftsbewerber der Ex-Außenministerin dazu, die Nominierung der Demokratischen Partei gewonnen zu haben. Er verspricht, alles in seiner Macht stehende zu tun, um ihr zu helfen, den Republikaner Donald Trump zu besiegen.

Hillary Clinton und Donald Trump

Der Wahlkampf zwischen Clinton und Trump wird zum Schlagabtausch: Seit sich der Immobilienmilliardär Donald Trump Anfang Mai in den Vorwahlen der Republikaner durchgesetzt hat, überzieht ihn die Senatorin Clinton im Internetdienst Twitter und in ihren Redeauftritten unablässig mit knallharten und pointierten Angriffen. Sie wirft ihm vor, ein dünnhäutiger Kleingeist zu sein und Rassismus als Wahlkampfinstrument einzusetzen. Und über die Geschäftserfolge, deren sich Trump so gerne rühmt, spottet sie: "Er ist nur ein Typ, der ein Vermögen geerbt und es am Laufen gehalten hat, indem er Menschen übers Ohr haute." Trump kontert im Zusammenhang mit Clintons E-Mail-Affäre: "Ich sag Ihnen eins: Hillary Clinton muss in den Knast."

Hillary Clinton

Am 26. Juli ist es dann offiziell: Hillary Clinton ist Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten. Beim Parteitag in Philadelphia erreicht die Ex-Außenministerin die absolute Mehrheit der Delegiertenstimmen. Clinton bedankte sich im Verlauf der Veranstaltung per Videobotschaft bei den Delegierten.

Hillary Clinton und Tim Kaine

Tim Kaine, früherer Gouverneur des Bundesstaates Virginia, soll Hillary Clinton als Kandidat für das Amt des US-Vizepräsidenten zur Seite stehen.

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