Bildergalerie: Donald Trumps Weg ins Weiße Haus

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Donald Trumps Weg ins Weiße Haus

Donald Trump mit seinen Eltern

Als viertes von fünf Kindern wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald John Trump, am 14. Juni 1946 in New York geboren. Mutter Mary Anne war schottischer Herkunft. Vater Fred C. Trump, dessen Familie aus dem pfälzischen Kallstadt stammt, wurde mit dem Bau von Mietskaserne in den New Yorker Stadtteilen Brooklyn, Queens und Staten Island zum Multimillionär. Seinen Sohn soll er - laut Biograf D'Antonio - mit Sätzen, wie "Du bist ein König" oder "Sei ein Killer" erzogen haben.

Donald Trump mit seinen Eltern

Als viertes von fünf Kindern wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald John Trump, am 14. Juni 1946 in New York geboren. Mutter Mary Anne war schottischer Herkunft. Vater Fred C. Trump, dessen Familie aus dem pfälzischen Kallstadt stammt, wurde mit dem Bau von Mietskaserne in den New Yorker Stadtteilen Brooklyn, Queens und Staten Island zum Multimillionär. Seinen Sohn soll er - laut Biograf D'Antonio - mit Sätzen, wie "Du bist ein König" oder "Sei ein Killer" erzogen haben.

Donald Trump mit Modell eines Wolkenkratzers

1968 trat Trump in das Unternehmen des Vaters ein und übernahm 1971 die Leitung. Anders als sein Vater konzentrierte er sich bald auf den hochpreisigen Immobiliensektor im Stadtbezirk Manhattan. Er profitierte davon, dass die Stadt Investoren mit Subventionen lockte. Prestigeträchtige Objekte schmückte Trump gerne mit seinem Namen. So wie den Trump Tower in New York, dessen Modell er hier 1980 in den Händen hält.

Der Trump Tower in New York City

1983 in der Fifth Avenue fertiggestellt, soll der Tower auch nach Trumps Umzug ins Weiße Haus die Residenz seiner Familie bleiben.

Trump Tower in Baku, Aserbeidschan

New York - das Zentrum von Trumps Imperium - sollte nicht der einzige Standort seines Immobilienimperiums bleiben. In vielen Städten der USA baute Trump Wohn-, Büro- oder Hotelgebäude. Doch auch in anderen Ländern der Welt tragen viele Bauten seinen Namen - so wie hier der Trump Tower in Baku, Aserbaidschan.

Donald Trump im Taj Mahal Kasino Atlantic City

Zusätzlich investierte Trump während des Börsenbooms der 1980er-Jahre in Kasino- und Freizeitzentren in Atlantic City und in Florida. Hier eröffnet er das Trump Taj Mahal Kasino in Atlantic City. Das Kasino ging bereits 1991 zum ersten Mal Pleite, als die Baukonjunktur in den USA in den 1990er-Jahren einbrach.

Donald Trump im Jahr 2008

Es folgten drei weitere Pleiten für die Entertainment Ressorts. Kommentatoren zufolge bewies Trump dabei, dass er das vergleichsweise großzügige US-Konkursrecht "elegant" zu nutzen verstand.

Donald Trump 2009 bei den Proben zur Wahl der Miss Universe

Die Immobilienbranche sollte nicht Trumps einziges Tätigkeitsfeld bleiben. Unter dem Dach der Trump Organization betrieb er eine systematische Vermarktung seines Namens als Marke. So betätigte er sich im Merchandising- und Lizenzgeschäft mit Modelinien, Parfums und anderen Konsumgütern und brachte eine Reihe von Bestseller-Büchern mit Tipps aus seinem Erfahrungsschatz heraus - etwa "How to get rich" im Jahr 2004. In den Fernsehsektor stieg er mit der Produktion der "Miss USA" und der "Miss Universum" ein. Dafür gründete er auch eine Model-Agentur.

Donald Trump im Jahr 2008

2005 gründete er die Trump University, für die er allerdings keine Hochschullizenz besaß. 2013 wurde sie wegen Betrugs an den Studenten geschlossen. Trump wurde auf Rückerstattung von 40 Millionen Dollar Studiengebühren verklagt.

Werbung für Trumps Fernsehshow "The Apprentice", 2004 in New York

Große Popularität gewann Trump ab 2004 mit der von ihm produzierten und co-moderierten TV-Erfolgsserie "The Apprentice", einer Reality-Show, in der die Kandidaten Managementprobleme lösen mussten, um einen Job in Trumps Firmenkonglomerat zu ergattern.

Donald Trump als Kandidat der Reform Party

Bereits mehrmals brachte sich Trump als Präsidentschaftskandidat ins Gespräch, zunächst als Republikaner und dann im Jahr 2000 für die kleine Reform Party, hier mit dem Gouverneur von Minnesota, Jesse Ventura. Damals zog sich Trump - ebenso wie bei seiner Kandidatur für die Republikaner 2012 - frühzeitig aus dem Rennen zurück.

Geburtsurkunde Obama

Als Barack Obama für das Amt des US-Präsidenten kandidierte, stellte sich Trump an die Spitze der sogenannten Birther-Bewegung, die anzweifelte, dass Obama in den USA geboren wurde. Denn der Präsident muss laut Verfassung im Land geboren sein. Immer wieder attackierte Trump den gewählten Präsidenten in den Medien. Obama sah sich genötigt, seine Geburtsurkunde zu veröffentlichen und schlug zurück.

Donald Trump und Melania Trump 2011 bei Correspondents Dinner im Weißen Haus

Am 30. April 2011 lud Obama Trump und seine Frau Melania zum Correspondents Dinner im Weißen Haus ein. Der Präsident nutzte seine Rede, um über Trump zu spotten. Auf den Bildschirmen war seine Geburtsurkunde zu sehen, als Obama sagte: "Niemand sollte glücklicher sein, dass wir den Streit um die Urkunde endlich beenden können als The Donald." Er könne sich nun um wichtigere Dinge kümmern: "Etwa die Frage, wie die Regierung die Mondlandung gefälscht hat." Kommentatoren spekulieren, dass dies der Augenblick war, an dem Trump sich ernsthaft vornahm, selbst Präsident zu werden.

Donald Trump gibt Kandidatur am 16. Juni 2015 bekannt

Am 16. Juni 2015 gab er bekannt, dass er sich für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bewirbt. Sein Slogan: "Make America Great Again". Die "Washington Post" kommentierte dies mit den Worten: "Das ist keine politische Aussage. Es ist ein massenpsychologisches Manöver". Schon Trumps Nominierungswahlkampf war von selbstherrlichen, fremdenfeindlichen und kontroversen Aussagen geprägt.

Eine Familie aus Tijuana, Mexiko, spricht mit Verwandten auf der amerikanischen Seite des Zauns

So beschimpfte er etwa Mexikaner pauschal als Kriminelle und forderte den Bau einer Mauer an der kompletten Grenze zu Mexiko, die das Nachbarland bezahlen soll. Mehrere Millionen illegale Immigranten sollten abgeschoben werden. Mit markigen Sprüchen nahm Trump außerdem Muslime, Frauen und auch seine Konkurrenten ins Visier.

Trump und Clinton während des TV-Duells

Bis Mai 2016 warf Trump alle republikanischen Mitbewerber aus dem Rennen, darunter den Favoriten Jeb Bush, den Bruder des Ex-Präsidenten George W. Bush, sowie die Senatoren Ted Cruz und Marco Rubio, die beide aus dem Tea-Party-Lager kamen. Trump trat damit im Wahlkampf gegen die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, an.

Trump-Anhänger halten Plakate hoch mit der Forderung, die demokratische Kandidatin Clinton einzusperren.

Der Wahlkampf war schmutzig. Unzählige Male erklärte Trump, Clinton hätte wegen der E-Mail-Affäre gar nicht für die Präsidentschaft kandidieren dürfen. Er nannte sie "betrügerisch". Der Ruf "Sperrt sie ein" breitete sich auch unter seinen Fans rasant aus. Trotzdem sagten fast alle Umfragen bis zuletzt einen Wahlsieg Clintons voraus.

Donald Trump in er Nacht nach der Wahl zum US-Präsidenten mit seiner Familie

Am 8. November 2016 dann die Überraschung: Mit einem deutlichen Vorsprung vor seiner Konkurrentin Clinton wird Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. In der Wahlnacht trat Trump dann mit einer versöhnlichen Botschaft vor seine Anhänger in New York: Nun sei es an der Zeit, die "Wunden der Spaltung" zu heilen.

Zeitungen nach Trump-Wahl

Weltweit waren die Reaktionen auf Trumps Sieg gespalten: Während Russlands Präsident Wladimir Putin etwa die Hoffnung äußerte, gemeinsam mit einem Präsidenten Trump die russisch-amerikanischen Beziehungen aus der Krise zu holen, zeigten sich viele andere Länder besorgt. So befürchten EU- und NATO-Vertreter, dass die Zusammenarbeit mit den USA schwieriger werden könnte.

Obama und Trump im Oval Office

Versöhnlichere Gesten und Worte dagegen zwischen dem Noch- und dem Bald-Präsidenten: Nach der Wahl bot Obama Trump seine Unterstützung beim Einstieg in die Regierungsgeschäfte an. Gemeinsames Ziel müsse sein, die Spaltung des Landes zu überwinden.

Trump-Gegner protestieren mit Plakaten

Dies ist aber keine einfache Aufgabe: Überall im Land protestieren enttäuschte Bürger gegen die Wahl Trumps - "Nicht mein Präsident" steht auf den Plakaten.

Der Twitter-Account des künftigen US-Präsidenten Donald Trump

Über Twitter kritisierte Trump die Proteste - sie seien von den Medien beeinflusst und "sehr unfair". Überhaupt wird der Kurznachrichtendienst zum Sprachrohr des zukünftigen Präsidenten. Während er Pressekonferenzen scheut und viele Medien verteufelt, nutzt er die 140 Zeichen bei Twitter, um etwa auf China und Mexiko zu schimpfen, Russlands Präsidenten Putin zu preisen oder Unternehmen, die Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, mit saftigen Strafzöllen zu drohen. Trump gilt schon als "Twitter-Präsident".

Der designierte US-Präsident Trump auf dem Cover eines chinesischen Magazins

Schnell ist klar: Diplomatie gehört nicht zu Trumps Stärken. China etwa zeigte sich über den Fortgang der Beziehungen zu den USA "besorgt" und ermahnte Trump, den bisherigen Kurs in der China-Politik einzuhalten. Und viele Unternehmen kündigten an, neue Jobs in den USA zu schaffen, statt im Ausland zu investieren.

Eric, Don und Ivanka Trump auf einem Hügel

Am 11. Januar versprach er auf seiner ersten Pressekonferenz seit seiner Wahl, der "größte Arbeitsplatzbeschaffer aller Zeiten für die USA" zu werden. Zugleich kündigte Trump an, die Leitung seines Firmenimperiums den beiden ältesten Söhnen Eric (rechts) und Donald Jr. (hier mit Schwester Ivanka) zu übergeben.

Pressekonferenz von Donald Trump

Ein weiteres Thema bei der Pressekonferenz: Medienberichte, nach denen Russland kompromittierendes Material über Trump haben soll. Moskau dementierte, Trump selbst sprach von "Fake News". Zum ersten Mal wies er aber dagegen relativ deutlich Russland die Verantwortung für die Hackerangriffe zu, die es im Wahlkampf gegeben hatte. Politikwechsel oder bewusste Strategie?

Vorbereitungen auf die Vereidigung von Donald Trump vor dem Kapitol in Washington D.C.

Am 20. Januar 2017 wird Donald J. Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Danach wird sich zeigen, ob und wie er seine Wahlversprechen umsetzen wird und welche politische Linie er einschlägt.

Amtseid Trump

Vereidigung Donald Trumps vor dem Capitol in Washington

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