Ein Blitz geht über Alsfeld runter. | Bildquelle: dpa

Unwetter nach Hitze Abkühlung in Sicht

Stand: 08.08.2018 09:11 Uhr

Die Spitzenwerte der Hitzewelle sind erreicht - nun dürfte die Abkühlung kommen. Deutschlandweit sind Schauer und Gewitter angesagt. In Hessen sind schon Keller vollgelaufen und Bäume umgestürzt.

Nach mehreren Wochen mit extremer Sommerhitze naht die Abkühlung. In Teilen Hessens sorgten schwere Unwetter und Starkregen für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Vor allem in dem Ort Kirchhain bei Marburg liefen viele Keller voll und Dächer wurden abgedeckt.

Innerhalb weniger Stunden fielen weit über 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Es seien "riesige Wassermengen" vom Himmel gekommen, sagte ein Behördensprecher. Im gesamten Landkreis Marburg seien in der Nacht 400 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. Menschen seien bislang nicht zu Schaden gekommen.

Zeitweise hatte Hagel die Fahrbahnen in Kirchhain weiß gefärbt. Bewohner wateten knietief durchs Wasser, Autos wurden geflutet. Die Feuerwehr meldete auch umgestürzte Bäume.

Schwere Unwetter in Hessen
tagesschau24 14:00 Uhr, 08.08.2018, Sandra Tzschaschel, HR

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Schwere Unwetter in Nordfrankreich

Im Norden Frankreichs behinderten schwere Gewitter den Zugverkehr. In der nordwestlich von Paris gelegenen Region Normandie warteten in der Nacht rund 1500 Reisende in Bahnhöfen, da Gleise wegen herabgestürzter Bäume blockiert waren, wie der Radionachrichtensender Franceinfo berichtete. Auch Stromleitungen der Bahn seien beschädigt worden. Große Teile Frankreichs waren in den vergangenen Tagen von einer Hitzewelle betroffen.

Donnerstag wird es frischer

Deutschlandweit sind für heute Schauer und Gewitter angesagt. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ziehen die Unwetter von Westen in Richtung Süden. Zunächst bleibt es aber mit bis zu 38 Grad im Osten noch schwül-heiß, wie der DWD berichtet.

Heißester Ort Deutschlands war am Dienstag der Flughafen Köln/Bonn - dort wurden 38,3 Grad gemessen.

Am Donnerstag können die Deutschen voraussichtlich ihre Häuser und Wohnungen lüften und wieder besser schlafen. Denn dann liegen die Höchstwerte im Westen voraussichtlich "nur" bei 25 bis 30 Grad - auch wenn es sich wegen der Schwüle heißer anfühlen dürfte. Von Westen her naht eine breite Gewitterfront, die im Laufe des Nachmittags in Richtung Osten weiterzieht.

Starkregen hilft nicht gegen Brandgefahr

Die Waldbrandgefahr wird durch Gewitter und Starkregen jedoch nicht gebannt, warnt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV). "Wenn der Regen nur sturzartig runterkommt, läuft er an der Oberfläche weg. Man wird mit Überschwemmungen rechnen müssen", so der DFV. Notwendig sei vielmehr ein "schöner, leichter Sommerregen über zwei, drei Tage hinweg".

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 08. August 2018 um 10:00 Uhr.

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