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Ermittlungen um WM-Vergabe Was klärt der Untersuchungsbericht?

Stand: 04.03.2016 13:05 Uhr

Nach monatelangem Warten stellt die Anwaltskanzlei Freshfield heute die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zur WM-Affäre 2006 vor. Es geht vor allem um die Zahlung von 6,7 Millionen Euro an die FIFA. Sensationsenthüllungen seien von dem Bericht aber nicht zu erwarten, meint Uli Meerkamm.

Die Korruptionsvorwürfe um die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 belasten den DFB schwer. Ein Untersuchungsbericht der Kanzlei Freshfield soll nun Antworten liefern - auf die Frage, warum das WM-Organisationskomitee damals 6,7 Millionen Euro an die FIFA zahlte. Zweck und Verbleib des Geldes sind bis heute ungeklärt.

Doch "ein neues Fass" werde die Kanzlei mit ihrem Bericht nicht aufmachen, sagt ARD-Korrespondent Uli Meerkamm. Die zu klärenden Fragen seien bereits vorher bekannt gewesen: Warum wurde gezahlt - waren es Bestechungsgelder oder die Vergütung von Leistungen, die die Fifa erbracht hatte?

Und welche Rolle haben Franz Beckenbauer und der ehemalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach dabei gespielt? Wussten sie Bescheid? Der Bericht werde natürlich Antworten liefern, sagt Meerkamm weiter. Aber "Sensationsenthüllungen" dürfe man von den Anwälten der Frankfurter Kanzlei nicht erwarten.

Uli Meerkamm, HR, zum Untersuchungsbericht
tagesschau 11:50 Uhr , 04.03.2016

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