Andrea Nahles und Martin Schulz | Bildquelle: dpa

Rentenkonzept vorgestellt SPD will neuen Generationenvertrag

Stand: 07.06.2017 14:10 Uhr

Kanzlerkandidat Schulz hat das SPD-Rentenkonzept vorgestellt. Die zentralen Punkte: Die Rente soll in Zukunft nicht weiter sinken. Daneben stellte er klar: "Mit mir gibt es keine Erhöhung des Renten-Eintrittsalters." 67 Jahre sei das Maximum.

Um die Rente auch langfristig zu stabilisieren, schlägt die SPD einen neuen Generationenvertrag vor. Eine verlässliche Rente sei ein Kernversprechen einer solidarischen Gesellschaft, sagte SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz in Berlin. Die Menschen müssten sich auf stabile Renten und Beiträge verlassen können.

SPD stellt neues Rentenkonzept vor
tagesschau 16:00 Uhr, 07.06.2017, Marie-Kristin Boese, ARD Berlin

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Sinkflug des Rentenniveaus stoppen

Gemeinsam mit Bundesarbeitsministerin und SPD-Kollegin Andrea Nahles stellte Schulz das Rentenkonzept der Sozialdemokraten für die kommende Legislaturperiode vor, das im Wesentlichen auf vier Punkten aufbaut. Demnach soll das Absinken des Rentenniveaus gestoppt und bei 48 Prozent stabilisiert werden.

Zudem schlägt die SPD eine Solidarrente für diejenigen vor, die viel gearbeitet, aber dennoch im Alter wenig Geld haben. Sie sollen eine Rente über dem Grundsicherungsniveau erhalten.

"Rente für jung und alt"

Nahles und Schulz sicherten auch zu, dass das Renteneintrittsalter nicht auf 70 Jahre erhöht werden soll. "Wir machen die Rente für jung und alt sicher", sagte Schulz. 67 Jahre sei das maximale Alter.

"Wenn wir zusammen anpacken, werden alle davon profitieren", sagte der SPD-Chef. Den Angaben zufolge belaufen sich die Kosten für das Reformprogramm bis 2030 auf 19,2 Milliarden Euro.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 07. Juni 2017 um 14:00 Uhr.

Darstellung: