Annegret Kramp-Karrenbauer | Bildquelle: REUTERS

Ergebnis der Landtagswahl Saarland bleibt CDU-Land

Stand: 26.03.2017 22:01 Uhr

40,7 Prozent - die CDU mit Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer hat die Wahl im Saarland mit klarem Vorsprung vor der SPD gewonnen. Drittstärkste Kraft bleibt die Linkspartei. Die AfD schafft den Sprung in den Landtag, anders als Grüne, FDP und Piraten. Die CDU will die Große Koalition fortsetzen.

Auch nach 18 Jahren bleibt das Saarland fest in CDU-Hand. Nach dem vorläufigen Endergebnis verbesserten sich die Christdemokraten von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer auf 40,7 Prozent - nach 35,2 Prozent vor fünf Jahren. Die SPD blieb mit 29,6 Prozent unter ihrem Ergebnis von 30,6 Prozent vor fünf Jahren - trotz Martin Schulz.

Von einem "großartigen Erfolg" sprach Wahlsiegerin Kramp-Karrenbauer in den tagesthemen. Der SPD reichte sie nach einem "fairen Wahlkampf" die Hand. Sie sei zuversichtlich, dass die Große Koalition fortgesetzt werden könne.

Annegret Kramp-Karrenbauer im Gespräch mit Caren Miosga
tagesthemen 21:50 Uhr, 26.03.2017

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Die Linkspartei unter ihrem Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine wurde trotz leichter Verluste mit 12,9 (16,1) Prozent erneut drittstärkste Kraft. Die rechtspopulistische AfD zieht mit 6,2 Prozent erstmals in den Landtag in Saarbrücken ein, in dem die Grünen und die Piraten nicht mehr vertreten sein werden. Die Grünen verpassten mit 4,0 Prozent den Einzug ins Parlament, den sie 2012 mit 5,0 Prozent gerade soeben geschafft hatten. Die Piraten, vor fünf Jahren noch mit 7,4 Prozent klar im Landtag, erhielten nur noch 0,7 Prozent. Die FDP scheiterte mit 3,3 (1,2) Prozent wie vor fünf Jahren erneut an der Fünf-Prozent-Hürde.

Nur Große Koalition mit Mehrheit

Damit entfallen auf die CDU 24 der 51 Sitze im Saarbrücker Landtag. Die SPD erhält 17 Mandate. Die Linkspartei stellt sieben Abgeordnete, die AfD drei. Da keine der etablierten Parteien mit der AfD koalieren will, hat nur eine erneute Große Koalition eine Mehrheit.

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Zahlen und Umfragen zur Landtagswahl Saarland 2017

Bild: Vorl. amtl. Ergebnis

"AKK-Effekt" an der Saar

CDU-Ministerpräsidentin und Merkel-Vertraute Kramp-Karrenbauer ist damit klare Wahlsiegerin an der Saar. Ihr Ziel war es, stärkste Kraft im Land zu bleiben - und die Große Koalition mit der SPD unter ihrer Führung fortzusetzen. Das Bündnis arbeitet seit 2012 geräuschlos und effizient. Kramp-Karrenbauer, auch "AKK" genannt, ist im Land außerordentlich beliebt, sie erreicht Zufriedenheitswerte wie sonst nur Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg oder Malu Dreyer in Rheinland-Pfalz. Der "AKK-Effekt" dürfte die Saar-CDU zum Wahlsieg geführt haben.

SPD-Spitzenfrau Rehlinger hatte sich im Wahlkampf alle Koalitionsoptionen offen gelassen. Die SPD wollte stärkste Kraft werden und wäre auch einem Bündnis mit der Linkspartei nicht abgeneigt gewesen. Es wäre die erste rot-rote Koalition in einem westdeutschen Bundesland. Lafontaine warb offensiv für Rot-Rot. Doch daraus wird nichts.

Schon nach der Wahl 2012 hätte es für ein Linksbündnis mit den Grünen gereicht, doch der damalige SPD-Spitzenkandidat Heiko Maas lehnte ein Zusammengehen mit der Lafontaine-Partei ab. Anke Rehlinger, die Maas 2014 beerbte, hat weniger Berührungsängste mit dem Ex-SPD-Mann.

Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl ist der Machterhalt an der Saar für die Merkel-CDU ein Start nach Maß ins Superwahljahr. Und die SPD? Muss erkennen, dass der "Schulz-Effekt" nicht gleichbedeutend mit Wahlsiegen ist. Doch die Aussichten für die SPD sind nicht schlecht: Bei den nächsten Wahlen - in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen - hat die CDU wenig zu gewinnen.

Ergebnisse der Landtagswahl im Saarland
tagesthemen 22:50 Uhr, 26.03.2017, Anne Bobzin, SR

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Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 26. März 2017 um 22:50 Uhr.

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