Flieger der Fluggesellschaft Ryanair | Bildquelle: dpa

Ryanair-Sicherheitslandung in Frankfurt-Hahn 33 Passagiere müssen ins Krankenhaus

Stand: 14.07.2018 12:05 Uhr

Eine Ryanair-Maschine aus Irland ist sicherheitshalber auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn zwischengelandet. 33 Fluggäste kamen ins Krankenhaus. Grund für die Notlandung war ein plötzlicher Druckabfall in der Kabine.

Wegen eines Druckabfalls in der Kabine musste ein Ryanair-Flieger auf dem Weg nach Kroatien außerplanmäßig in Frankfurt-Hahn landen. 33 Passagiere wurden ins Krankenhaus gebracht. "Die Fluggäste klagten über Kopf- und Ohrenschmerzen und litten an Übelkeit", sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Einige hätten aus den Ohren geblutet. Inzwischen seien eine Reihe entlassen worden, einige aber auch weiterhin in medizinischer Behandlung.

Ryanair erklärte, die Crew habe in der mit insgesamt 189 Menschen besetzten Maschine Sauerstoffmasken bereitgestellt und einen kontrollierten Sinkflug eingeleitet. Ein Passagier teilte auf Twitter ein in der Maschine aufgenommenes Foto mit heruntergefallenen Sauerstoffmasken.

Das Flugzeug war am Freitagabend auf dem Flug von Dublin zum kroatischen Küstenort Zadar, als der Kapitän um die Erlaubnis zur Landung in Hahn bat. Was genau an Bord passierte, stand zunächst nicht fest. "Das müssen jetzt die Fachleute klären, das kann aber eine Zeit dauern", sagte ein Polizeisprecher.

Die unversehrten Passagiere verbrachten die Nacht am Flughafen. Am Vormittag traf ein Ersatzflugzeug in Hahn ein, mit dem Passagiere den Weiterflug nach Kroatien antreten könnten, teilte Ryanair mit. Laut Bundespolizei hätten davon neben den Krankenhaus-Patienten aber auch andere Reisende keinen Gebrauch gemacht.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 14. Juli 2018 um 07:15 Uhr.

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