Vorwurf der Volksverhetzung Ermittlungen gegen Facebook

Stand: 12.11.2015 18:54 Uhr

188 Hasskommentare hat das US-Unternehmen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf Anfrage der deutschen Behörden gesperrt. Viele private Einträge bleiben stehen. Auch deshalb ermittelt die Staatsanwaltschaft Hamburg jetzt gegen Facebook-Nordeuropa-Boss Ott.

Von Frido Essen, Radio Bremen

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Nordeuropa-Chef von Facebook
Netzreporter, 12.11.2015

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Update: Auf den Beitrag hat Facebook reagiert. Das Unternehmen möchte klarstellen, dass die Zahl 188 sich lediglich auf Kommentare bezieht, deren Inhalte allein in Deutschland gesetzeswidrig sind. Das kann beispielsweise das Posten von Nazi-Symbolik oder die Leugnung der Shoah sein. Facebook behauptet, darüber hinaus würden auf Initiative von deutschen Behörden aber noch viel mehr Hass-Posts gelöscht. Wieviele das seien, könne das Unternehmen aber nicht sagen.

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