DeutschlandTrend

DeutschlandTrend

DeutschlandTrend Mehrheit für europäische Lösung

Stand: 28.06.2018 00:17 Uhr

Im aktuellen Streit über den Umgang mit Flüchtlingen wünschen sich 75 Prozent der Deutschen eine Lösung auf europäischer Ebene. Nur jeder Fünfte fände es sinnvoller, eigene nationale Lösungen anzustreben.

75 Prozent der Deutschen sprechen sich für eine europäische Lösung im Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern aus. Das ergab eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. 22 Prozent fänden es demnach sinnvoller, eigene nationale Lösungen anzustreben. Diese Meinung teilen alle Bevölkerungsgruppen und Parteianhängerschaften mit Ausnahme der Anhänger der AfD. Im Vergleich zu März 2016 hat sich die Stimmung damit kaum verändert.

DeutschlandTrend: Mehrheit für europäische Lösung
Morgenmagazin, 28.06.2018

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Ein gutes Drittel glaubt an eine Lösung auf europäischer Ebene

Nur 36 Prozent der Wahlberechtigten glauben, dass eine europäische Lösung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise  in naher Zukunft zustande kommt. Die Mehrheit (59 Prozent) ist skeptisch und bezweifelt, dass eine solche europäische Lösung bald realisierbar ist. Auch bei dieser Frage ist die Meinung der Bevölkerung im Vergleich zu Oktober 2016 nahezu unverändert.

Sonntagsfrage: Union und SPD legen zu, AfD und Linke verlieren

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 32 Prozent der Wählerstimmen, die SPD auf 19 Prozent. Für die AfD entschieden sich 14 Prozent der Befragten. Die Grünen würden 13 Prozent der Bürgerinnen und Bürger wählen, die Linke neun Prozent und die FDP acht Prozent. Insgesamt würde die Regierungskoalition aus Union und SPD 51 Prozent der Stimmen erreichen.

Im Vergleich zum ARD-DeutschlandTrend vom 14. Juni 2018 gewinnen Union und SPD jeweils einen Prozentpunkt hinzu, AfD und Linke verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Die Stimmenanteile für die Grünen und die FDP bleiben unverändert.

1/7

ARD-DeutschlandTrend im Morgenmagazin

Die Ergebnisse vom 28.06.2018

Sonntagsfrage

Sonntagsfrage

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl / Dual Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)
Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl: 1025 Wahlberechtigte
Erhebungszeitraum: 25. bis 26. Juni 2018
Gewichtung: nach soziodemographischen Merkmalen
Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
Durchführendes Institut: Infratest dimap

* bei einem Anteilswert von 5 Prozent ** bei einem Anteilswert von 50 Prozent

Über dieses Thema berichtete das ARD-Morgenmagazin am 28. Juni 2018 um 05:45 Uhr.

Archiv DeutschlandTrend

DeutschlandTrend Banner
Monat:
Darstellung: