Demonstranten tanzen in Berlin | Bildquelle: dpa

Nordsyrien Protest in Berlin gegen Türkei-Offensive

Stand: 03.03.2018 17:30 Uhr

Tausende Menschen haben in Berlin das Ende der türkischen Angriffe in Nordsyrien gefordert. Noch während die Demonstration lief, meldeten Aktivisten weitere Tote in dem Kriegsgebiet.

Eine Großdemonstration in Berlin-Mitte gegen den Angriff des türkischen Militärs auf das Kurdengebiet Afrin im Nordwesten Syriens ist überwiegend störungsfrei verlaufen. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, hatten sich mehrere Tausend Demonstranten an dem Protestzug vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor beteiligt.

Aufgerufen hatte das Bündnis für Demokratie und Frieden in Afrin. Bilder zeigten tanzende Menschen und wehende Kurden-Flaggen. Der Protest verlief über weite Strecken störungsfrei, berichtete die Polizei weiter. Vier Beamte wurden verletzt, als sie in der Dorotheenstraße von Demonstranten mit Fahnenstangen und Reizgas angegriffen wurden.

Tausende demonstrieren gegen türkische Militäroffensive in Nordsyrien
tagesschau 20:00 Uhr, 03.03.2018, Martin Polansky, RBB

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Bombardierungen und weitere Tote

Zudem wurden bei Kontrollen Fahnen und Plakate mit dem Konterfei des inhaftierten Kurden-Führers Abdullah Öcalan sichergestellt. Weil noch weitere Kundgebungen stattfanden, waren 1800 Beamten am Samstag im Einsatz.

Türkisches Militär und Kämpfer der FSA in der Nähe von Afrin | Bildquelle: AP
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Kämpfe in der Region Afrin gehen weiter.

Derweil starben nach Angaben von Aktivisten 36 syrische Regierungskämpfer bei türkischen Luftangriffen in der Region Afrin. Dutzende weitere Einheiten würden unter den Trümmern von Häusern vermutet, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Bombardierungen im Nordosten Afrins seien die heftigsten gewesen, seit die Einheiten von Präsident Baschar al-Assad vor knapp zwei Wochen in das Gebiet eingerückt waren.

Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (Syrian Observatory for Human Rights, SOHR) sitzt in Großbritannien und will Menschenrechtsverletzungen in Syrien dokumentieren. Sie bezeichnet sich als unabhängig. Die Informationen der Beobachtungsstelle lassen sich nicht unabhängig überprüfen.  

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 03. März 2018 um 15:00 Uhr.

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