Emblem der deutschen Flagge auf Soldaten-Uniform | Bildquelle: picture alliance / dpa

Offiziersanwärter an BW-Uni Rauswurf wegen rassistischer Sprüche

Stand: 31.05.2017 16:56 Uhr

Wegen rassistischer Äußerungen sind zwei Offiziersanwärter von der Bundeswehr-Uni in München suspendiert worden. Das erfuhren NDR, WDR und "SZ" aus dem Verteidigungsausschuss. Der MAD ermittelt gegen eine Studentengruppe an der BW-Uni wegen ähnlicher Vorwürfe.

Zwei Offiziersanwärter sind von der Bundeswehr wegen rassistischer und antisemitischer Äußerungen fristlos entlassen worden. Dies erfuhren NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" aus Reihen des Verteidigungsausschusses. Es soll sich um zwei Studenten der Bundeswehr-Universität München handeln. Sie sollen mit Aussprüchen wie "Judensau", "Neger" oder "Heil Hitler" aufgefallen sein. Sie wurden bereits vergangene Woche aus dem Dienst entfernt.

MAD ermittlet gegen weitere Studenten

Erst vor Kurzem war bekannt geworden, dass der Militärische Abschirmdienst (MAD) gegen vier Studenten der Münchner Bundeswehr-Universität ermittelt - wegen des Verdachts auf Rechtsextremismus. Die Studenten sollen Verbindungen zur sogenannten Identitären Bewegung haben. Einer der beiden nun Entlassenen soll nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" zu dieser Personengruppe gezählt haben.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 31. Mai 2017 um 20:00 Uhr.

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