Neuer Flüchtlingskoordinator Altmaier will das Ungeordnete ordnen

Stand: 08.10.2015 08:52 Uhr

Die Kanzlerin gibt die Richtung vor, der neue Flüchtlingskoordinator Altmaier soll nun schnell Handlungskraft beweisen: Für ihn die wichtigste Aufgabe: "den ungeordneten Zustrom von Flüchtlingen in geordnete Bahnen lenken". Doch in der ARD stellt auch er klar: "Wie viele Menschen nach Europa kommen, entscheiden derzeit nicht wir."

Kanzleramtsminister Peter Altmaier drängt in seiner neuen Aufgabe als Koordinator der Flüchtlingskrise darauf, den ungeordneten Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland in geordnete Bahnen zu lenken. Hierzu seien auch Gespräche mit der Türkei erforderlich.

Kanzleramtschef Altmaier über Merkels Flüchtlingspolitik
ARD-Morgenmagazin, 08.10.2015

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"Die Türkei ist ein großes, stabiles Land. Die Lösung dieser Situation wird auch bedeuten, dass man mit der Türkei darüber reden muss, wie es eine Alternative zu dem ungeordneten Strom von Flüchtlingen geben kann", sagte Altmaier im ARD-Morgenmagazin.

"Es ist so, dass wir im Augenblick nicht darüber entscheiden, wie viele Menschen nach Europa kommen. Die Menschen kommen, weil sie vor Not und Leid und Elend fliehen", sagte Altmaier. Und deshalb müsse man beides gleichzeitig tun: An der Quelle dieser Entwicklung dafür arbeiten, dass Ordnung entstehe. Im Inland müsse man dafür sorgen, dass die Menschen nicht überfordert werden.

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