Inhalt
Dossier
Anschläge in Oslo und auf Utöya
Norwegen zwischen Schock und Trauer
Die Anschläge haben Norwegen ins Mark getroffen. Ein 32-Jähriger zündet eine Bombe im Osloer Regierungsviertel. Anschließend tötet er wahllos Teilnehmer eines sozialdemokratischen Jugendlagers auf der Insel Utöya. 77 Menschen sterben. Analysen und Hintergründe im tagesschau.de-Dossier.
Chronologie
Am 22. Juli um 15.26 Uhr explodierte die Bombe im Osloer Regierungsviertel. Drei Stunden später wurde der Attentäter auf der Insel Utöya festgenommen, nachdem er dort den zweiten, noch folgenschwereren Anschlag verübt hatte. tagesschau.de dokumentiert, was in diesen drei Stunden geschehen ist. [mehr]
Blutbad in Norwegen
Bei den meisten Opfern des Doppelanschlags in Norwegen handelt es sich um Jugendliche eines Sommercamps auf einer Fjordinsel nahe Oslo. Dort hatte der Täter gezielt auf Teilnehmer des Zeltlagers der Arbeiterpartei geschossen. Norwegens Ministerpräsident Stoltenberg sprach von einer "nationalen Tragödie". [bilder]
Nach den Anschlägen
Norwegen - eine offene liberale Gesellschaft: Das war vor dem 22. Juli 2011. Doch auch nach den Anschlägen soll sich das nicht ändern. Vor allem Ministerpräsident Stoltenberg macht sich dafür stark. Im Interview mit tagesschau.de spricht ARD-Korrespondentin Claudia Buckenmaier über seine Rolle und die Trauer einer Nation. [mehr]
Stoltenberg im Porträt
Er führt ein traumatisiertes Land, er hat Freunde verloren und sein Paradies aus Kindertagen: Norwegens Premier Stoltenberg hätte allen Grund, von Rache zu sprechen. Doch seine Antwort auf die Anschläge lautet: "Wir bleiben ein offenes Land." Wer ist dieser Mann, der in der Krise so Großes leistet? Tim Krohn stellt ihn vor. [mehr]
Gedenkstunde im norwegischen Parlament
Das norwegische Parlament hat mit einer Gedenkstunde der Anschlagsopfer gedacht. Ministerpräsident Stoltenberg fand erneut einfache Worte. Das norwegische Volk habe es geschafft, aus der Dunkelheit herauszufinden. Nach der Trauerzeit werde es darum gehen, Lehren zu ziehen. Tim Krohn berichtet. [mehr]
Eine Woche nach Anschlägen von Norwegen
Eine Woche nach dem Doppelanschlag in Norwegen setzt ein Nachdenken über die Rolle der Medien ein. Man hätte mehr über den Schutz der Opfer nachdenken müssen, sagt ein Programmdirektor. Auch der Einfluss einer islamfeindlichen Rhetorik wird diskutiert. Ann-Katrin Johannsmann berichtet. [mehr]
Vier Wochen nach dem Doppelanschlag
Vier Wochen nach dem Attentat in Norwegen beginnt heute ein dreitägiges Gedenken der 77 Opfer des Doppelanschlags. Während das Land weiter trauert, wird in rechtspopulistischen Blogs wieder gehetzt - gegen Muslime und "Gutmenschen". Dabei spielen Verschwörungstheorien eine große Rolle. [mehr]
Phänomen Rechtspopulismus
Der Attentäter von Norwegen verortet sich selbst im rechtspopulistischen Milieu. Was ist das für eine Bewegung? Wie gefährlich ist ihre Rhetorik? Und wie kann die Politik ein weiteres Erstarken verhindern? Darüber sprach tagesschau.de mit dem Journalisten Anton Maegerle, der sich seit Jahren mit dem Thema befasst. [mehr]
Rechtsradikale in der EU
Populistisch, radikal, teilweise offen rassistisch - in mehreren EU-Staaten trumpfen rechtsradikale Parteien auf. Nach dem Doppelanschlag in Norwegen wird diskutiert, ob diese den Nährboden bereitet haben für diese grauenhafte Tat. Ein Überblick über den Rechtspopulismus in der EU von Birgit Schmeitzner. [mehr]
Skandinaviens Rechtspopulisten
Die "Das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-dürfen"-Fraktion in Skandinavien ist seit den Attentaten in Norwegen auffallend leise geworden. Von Finnland über Schweden bis Norwegen scheinen Rechtspopulisten, die sich sonst vor jede Kamera drängen, ihre Sprache verloren zu haben. Ann-Katrin Johannsmann berichtet. [mehr]
Front National und Norwegen
Das passte Front-National-Chefin Le Pen nun gar nicht ins Konzept: Ein Parteifreund lobte den Attentäter von Norwegen als "Ikone". Dabei müht sich Le Pen, ihrer Rechtsaußen-Partei ein harmloseres Image zu verpassen. Aber das nehmen ihr Kritiker sowieso nicht ab. Anne Christine Heckmann berichtet. [mehr]
Rechtspopulisten in Österreich
Nach den Anschlägen in Norwegen diskutiert Europa die Rolle rechtspopulistischer Parteien. In Österreich ist die Situation eine besondere: Die FPÖ ist keine Randerscheinung, sondern in Umfragen stärkste Kraft. Die etablierten Parteien distanzieren sich allenfalls zaghaft von ihr. Ralf Borchard berichtet. [mehr]