Dossier
Anschläge auf Verkehrssystem
Terror in London
Zweimal innerhalb von zwei Wochen ist London im Jahr 2005 von Anschlägen erschüttert worden. Ziel war beide Male die "Lebensader" der britischen Metropole: Das U-Bahn- und Bussystem. Bei den Bombenattentaten am 7. Juli kamen 52 Menschen ums Leben, bei der zweiten Attacke am 21. Juli gab es keine Opfer.
Augenzeugenberichte
Nach einem Aufruf von tagesschau.de haben sich zahlreiche Augenzeugen telefonisch und per E-Mail aus London gemeldet. Ein Fazit: Die britischen Medien haben schlechter über die Anschläge informiert als die ausländischen. Lange Zeit wussten die Londoner nicht, was am 7. Juli eigentlich geschah. [mehr]
Interaktives und Dokumentation
Die britischen Medien berichten weiterhin ausführlich über die Terrorakte in London. Der "Guardian" nennt sie die "schlimmste Terrorattacke aller Zeiten". Auch in den Online-Ausgaben von BBC und Co. gibt es inzwischen ein breites Angebot zum Thema. tagesschau.de dokumentiert interessante Links. [mehr]
Nach den Anschlägen in London
Eine Woche nach den Londoner Anschlägen vom 7. Juli haben Millionen Menschen in Europa mit zwei Schweigeminuten der Terroropfer gedacht. Zahlreiche Unternehmen unterbrachen die Arbeit, Flughäfen und Bahnhöfe stoppen für kurze Zeit den Betrieb. [mehr]
Interview mit Zeit-Korrespondent Krönig
In den vergangenen drei Jahren, so der Journalist und Großbritannien-Experte Krönig, habe der britische Geheimdienst verschiedene schwere Terror-Anschläge auf London verhindern können. Einen absoluten Schutz vor "entschlossenem Terrorismus" gebe es aber einfach nicht, sagte Krönig im Interview mit tagesschau.de. [mehr]
Terrorexperte Posch im Interview
Die Anschlägen von London haben nach Ansicht des Terrorexperten Walter Posch vor allem eines gezeigt: Die Terroristen, die in Europa operieren, sind unberechenbar. Mit den neuen Al-Kaida-Splittergruppen sei "eine Saat aufgegangen, die bereits vor Jahren gesät worden ist", sagte er im Interview mit tagesschau.de. [mehr]