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Dossier
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Dreifache Katastrophe in Japan
Japan kämpft mit einer Katastrophe ungeahnten Ausmaßes: Erst traf ein Erdbeben ungeheurer Stärke das Land. Das löste einen verheerenden Tsunami aus, der ganze Küstenstädte hinwegriss. In der Folge kam es zu dramatischen Störfällen in mehreren Atomkraftwerken. Berichte, Hintergründe und Videos bei tagesschau.de.
Katastrophe in Fukushima
Sind die Brennstäbe geschmolzen? Was geschieht mit der Strahlung? Und wie lange dauert es, eine Kettenreaktion zu stoppen? Die SWR-Umweltredakteure Werner Eckert und Axel Weiß beantworten auf tagesschau.de die drängendsten Fragen zur Katastrophe im japanischen AKW Fukushima. [mehr]
Lebensmittel aus Japan
Die Kunden in Deutschland sind verunsichert: Welche Lebensmittel sind vom Super-GAU in Japan betroffen? Was kann man noch essen, was nicht? Die Sorge ist zwar verständlich, aber weitgehend unbegründet: Nur sehr wenige Lebensmittel werden aus Japan importiert - und selbst die sind meist unbedenklich. [13.04.2011]
Im japanischen Katastrophengebiet
Viele Japaner wollen ein Zeichen der Solidarität setzen und kaufen sogar Gemüse aus der Umgebung des havarierten AKWs. Einige Geschäfte haben so den Umsatz verdoppelt. Gleichzeitig überdenken die Japaner den bisherigen sorglosen Umgang mit der Atomkraft. Ulrich Mendgen berichtet. [video, 11.04.2011]
Experte zur Dekontamination verstrahlter Gebiete
Sie ist immer noch eine Geisterstadt: Pripjat. Nach dem Super-GAU in Tschernobyl waren dort 50.000 Einwohner evakuiert worden. Dennoch sei die Stadt ein Beispiel für eine gelungene Dekontamination, sagt Experte Raskob. Wie das ging und was das für Japan bedeutet, erklärt er im tagesschau.de-Interview. [12.04.2011]
Szenario für Japans Hauptstadt
Im 20-Kilometer-Umkreis von Fukushima I wohnen nur Menschen, die unbedingt bleiben wollen. Die meisten wurden evakuiert. Doch was, wenn eine radioaktive Wolke Tokio erreicht? Wohin mit den 35 Millionen Einwohnern? Shafagh Laghai berichtet, was eine Evakuierung der Metropole bedeuten würde. [video, 05.04.2011]
Interview mit Tepco-Sprecher
Schlechtes Krisenmanagement, schleppende Informationspolitik: Der japanische AKW-Betreiber Tepco kommt nicht aus den Schlagzeilen. Im Interview mit ARD-Korrespondent Mario Schmidt gibt sich Pressesprecher Hitosugi reumütig - und präsentiert Tepco als krisensicher. [02.04.2011]
Gespräch mit Robert Hetkämper
Senden im 20-Minuten-Takt: Die Berichterstattung aus Japan stellt für die ARD-Korrespondenten eine besondere Herausforderung dar. Zu kämpfen hat das Team um Robert Hetkämper zudem mit der desolaten Informationspolitik. Im Interview erklärt er, wie er damit umgeht. [23.03.2011]
Japans größter Energieproduzent Tepco
Die Tokyo Electric Power Company, kurz Tepco, gehört zu den größten Energieproduzenten der Welt, knapp ein Drittel des japanischen Stroms stammt aus Tepcos AKW - darunter Fukushima I und II. Das Vertrauen in den Konzern ist gering. Denn Tepco machte jahrelang mit Skandalen und Lügen Schlagzeilen. [15.03.2011]
Fragen und Antworten zur Atomkraft
Bei ihren Befürwortern gilt Kernenergie als sichere Sache, gar als saubere Energiequelle im Vergleich etwa zur Kohle. Doch es bleibt ein Restrisiko. Wie funktioniert diese Energie und wie gefährlich ist radioaktive Strahlung für den Menschen? tagesschau.de hat einen Überblick zusammengestellt. [14.03.2011]
Aufräumarbeiten nach dem Tsunami
Das neue Beben ereignete sich in der Region Myjako, die vor vier Wochen von der Naturkatastrophe verwüstet worden war. Dort sind die Menschen gerade dabei, die Trümmer zu beseitigen. Mario Schmidt über Einfallsreichtum, Bürgersinn und Unterstützung aus dem Äther. [video, 08.04.2011]
Reportage aus Küstenort Otsuchi
Es wird wohl Jahre dauern, bis die Wunden des Tsunami verheilt sind. Mit kleinen Baggern versuchen Helfer, der gigantischen Schuttberge Herr zu werden. Küstenorte wie Otsuchi, wo einst 15.000 Menschen lebten, sind nahezu ausgelöscht. Ariane Reimers berichtet. [video, 22.03.2011]
Neun Tage nach Beben und Tsunami
Neun Tage mussten sie in ihrem beschädigten Haus ausharren, jetzt sind eine 80-jährige Großmutter und ihr 16 Jahre alter Enkel lebend aus den Trümmern gerettet worden. Beide seien schwach und unterkühlt, berichtet der Sender NHK. Die offiziell bestätigte Zahl der Toten stieg auf mehr als 8000. [20.03.2011]
Nach der Erdbebenkatastrophe in Japan
In den Katastrophengebieten Japans ist die Lage weiter dramatisch. Schneestürme und zerstörte Transportwege erschweren die Versorgung mit Hilfsgütern. Vielerorts sind Lebensmittel knapp. Hilfsmannschaften begannen mit dem Bau von Fertighäusern für die Überlebenden. Bernd Musch-Borowska berichtet. [19.03.2011]
Schlechte Versorgung der Katastrophenopfer
Für die Menschen in Notunterkünften im japanischen Katastrophengebiet gibt es zu wenig Nahrungsmittel und Medikamente. Auch denjenigen, die in ihren Häusern ausharren, mangelt es an allem. Auch eine Woche nach der Katastrophe kommt die Hilfe nur zögerlich an. Benjamin Großkopff berichtet. [18.03.2011]
Reportagen aus Katastrophengebiet
Der Atom-GAU drängt die Folgen des Tsunamis in Japan fast in den Hintergrund. Vielerorts fehlt es am Nötigsten. In Taro, wo ARD-Reporterin Ariane Reimers derzeit ist, gibt es zwar noch genug Lebensmittel. Doch das ist praktisch auch die einzig gute Nachricht. [16.03.2011]
Tsunami-Satellitenbilder
Verwüstet, vernichtet, ausgelöscht - das Beben und die folgende Flutwelle haben an der Nordostküste Japans eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Große Teile der Millionenstadt Sendai sind dem Erdboden gleichgemacht. Ein Vorher-Nachher-Vergleich von Satellitenbildern zeigt das Ausmaß der Zerstörung. [13.02.2011]
Hintergrund
Jährlich werden mehr als 50.000 Beben gemessen - den Großteil davon spüren Menschen nicht. Die Stärke der Erschütterungen wird am häufigsten in der Momenten-Magnituden-Skala gemessen. Starke Beben können Tsunamis auslösen, die Tausende Kilometer entfernt zu Schäden führen können. [11.03.2011]