Hintergrund

Palästinenser-Organisation Was ist die Hamas?

Stand: 16.11.2012 16:13 Uhr

Die Bezeichnung Hamas steht als Abkürzung für "Harakat al Mukawamah al Islamijah" (islamische Widerstandsbewegung) und bedeutet im Arabischen zugleich "Glaubenseifer". Die Organisation will im gesamten Gebiet Palästina einen islamischen Staat errichten. Sie betrachtet Israel als besetztes Gebiet und will den jüdischen Staat beseitigen. Die Hamas kämpft für ihre Ziele auch mit Gewalt. Neben Selbstmordanschlägen wird sie dafür verantwortlich gemacht, dass regelmäßig Raketen vom Gazastreifen aus auf Israel abgefeuert werden.

Die EU und die USA stufen sie als Terrororganisation ein. Ihren Rückhalt in Teilen der palästinensischen Bevölkerung verdankt die Hamas nicht zuletzt ihrem sozialen Engagement: Sie unterstützt Arme und betreibt karitative und Bildungseinrichtungen.

Kurz nach Beginn des ersten palästinensischen Aufstands tauchte der Begriff Hamas im Dezember 1987 erstmals auf Flugblättern auf. Die Organisation konkurrierte von Anfang an mit anderen Palästinenserorganisationen. Nach ihrem Wahlsieg 2006 über die bis dahin regierende Fatah stellte die Hamas die Regierung der Autonomiegebiete. Einige Monate später wurde eine Einheitsregierung mit der Fatah gebildet. Der Konflikt zwischen beiden Organisationen schwelte jedoch weiter und eskalierte bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

2007 übernahm die Hamas die alleinige Kontrolle über den Gazastreifen. 2011 leiteten Hamas und Fatah durch das Versöhnungsabkommen eine Lösung des innerpalästinensischen Konflikts ein.

Hintergrund: Wie die Hamas den Gazastreifen kontrolliert
tagesschau 12:00 Uhr, 16.11.2012, Markus Rosch, ARD Tel Aviv

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Darstellung: