Dossier
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Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
"Tschernobyl - ein Name, der sich in das Gedächtnis der Menschheit eingebrannt hat" - schon im ARD-Jahresrückblick 1986 war längst klar: Die AKW-Katastrophe hatte alles übertroffen und würde auf Jahrzehnte prägend bleiben. tagesschau.de hat aktuelle Berichte, Berichte von damals und Hintergründe zusammengestellt.
Interview 25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe
Ein Vierteljahrhundert ist die Katastrophe von Tschernobyl bereits her. Doch die Folgen der radioaktiven Strahlung nehmen zu, sagt die Ärztin Dörte Siedentopf im Interview mit tagesschau.de. Seit 20 Jahren hilft sie in Weißrussland und engagiert sich gegen Atomkraft. [mehr]
Gedenken an Tschernobyl-Opfer
In der Ukraine ist der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren gedacht worden. Bei der Explosion am 26. April 1986 trat Radioaktivität in zuvor ungeahntem Ausmaß aus. Die Welt erlebte den ersten Super-GAU - und die UdSSR setzte alles daran, die Katastrophe zu vertuschen. Christina Nagel blickt zurück. [mehr]
Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl
Der Super-GAU in Tschernobyl vom 26. April 1986 hat die Welt verändert. Erst nach und nach gab die Sowjetunion bekannt, wie schlimm die Katastrophe wirklich war. Und auch 25 Jahre später werden in Weißrussland die Risiken für die Bevölkerung immer noch heruntergespielt. Stephan Laack hat vor Ort recherchiert. [mehr]
Leben in der Sperrzone
Eigentlich ist das Leben in der Sperrzone um das havarierte AKW Tschernobyl verboten. Doch viele Menschen sind längst in ihre alten Häuser zurückgekehrt. Bald könnten noch viel mehr Menschen in das Gebiet kommen: Der Katastrophentourismus entdeckt den Reiz der Todeszone. Christina Nagel berichtet. [mehr]
Feierlichkeiten in Tschernobyl
Die Ostermesse in der Kirche ist gut besucht, dabei dürfte es die Gemeinde gar nicht geben: Die Kirche steht in Tschernobyl, mitten in der verstrahlten Zone. Trotz Verbots leben noch immer Hunderte Menschen hier - vor allem alte Leute. Sie wollen nicht weg aus der Heimat. Ina Ruck berichtet. [video]
Internationale Geberkonferenz in Kiew
550 Millionen Euro - diese Summe hat die internationale Gemeinschaft der Ukraine auf einer Geberkonferenz in Kiew zugesagt. Damit soll das Land die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe besser bewältigen. Das Geld ist vor allem für einen neuen Sarkophag über der Ruine gedacht. Christina Nagel berichtet. [19.04.2011]
Experte zur Dekontamination verstrahlter Gebiete
Sie ist immer noch eine Geisterstadt: Pripjat. Nach dem Super-GAU in Tschernobyl waren dort 50.000 Einwohner evakuiert worden. Dennoch sei die Stadt ein Beispiel für eine gelungene Dekontamination, sagt der Experte Wolfgang Raskob. Wie das ging und was das für Japan bedeutet, erklärt er im Interview mit tagesschau.de. [12.04.2011]
Reportage aus Tschernobyl
Was Japan bevorstehen könnte, falls das AKW Fukushima nicht unter Kontrolle gebracht wird, haben japanische Journalisten in Tschernobyl besichtigt. Die Gegend um das frühere sowjetische Atomkraftwerk ist noch immer verstrahlt - mehr als 4000 Quadratkilometer sind unbewohnbar. Georg Restle berichtet. [video]