Baukräne des Bauprojekts "Heidestraße" in Berlin | Bildquelle: dpa

Merkel zu Wohnungsmarkt 1,5 Millionen Wohnungen "dringend" nötig

Stand: 26.05.2018 14:04 Uhr

1,5 Millionen neue Wohnungen - so steht es im Koalitionsvertrag. Das sei eines der "brennenden Themen", sagt Kanzlerin Merkel - und fordert nun Tempo beim Wohnungsbau.

1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime in dieser Legislaturperiode - darauf besteht Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es ist die Zielmarke, die Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart haben. Sie wollen damit den Wohnungsbau kräftig ankurbeln.

In ihrer wöchentlichen Videobotschaft bezeichnete Merkel den Neubau in den kommenden vier Jahren als "dringend notwendig". Die Frage von bezahlbarem Wohnraum sei "eines der brennenden Themen unserer Zeit". Dafür investiert die Regierung nach Angaben der Kanzlerin mehr als sechs Milliarden Euro - und will die Länder im sozialen Wohnungsbau mit zwei Milliarde Euro mehr unterstützen.

"Familien sollten sich nicht zwischen Wohneigentum oder Kindern entscheiden müssen", so Merkel. Durch das geplante Baukindergeld werde beides zusammenpassen. Auch das verbilligte Bauland für Kommunen und ein schlankeres Baurecht sollen dabei helfen, den Wohnungsbau voranzubringen.

Bund stellt zwei Milliarden Euro für Wohnungsbau zur Verfügung
tagesschau 20:00 Uhr, 26.05.2018, Tamara Anthony, ARD Berlin

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Mieten explodieren

Vor allem in großen Städten und in Ballungsgebieten ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt angespannt. Es gibt zu wenige Wohnungen - und die Mieten sind in den vergangenen Jahren teils deutlich erhöht worden.

Um die hohen Mieten in Metropolen zu bezahlen, reicht vielen Menschen ein Job nicht mehr aus. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, sagte dem SWR, durch Mietsteigerungen werde verfügbare Einkommen geringer. Mehr Menschen würden deshalb nach einem Zweitjob suchen.

Neben der Wohnraumoffensive will die Regierung auch die Rechte der Mieter stärken. Sie sollen künftig erfahren dürfen, wie hoch die Vormiete war - und ob von ihnen möglicherweise zu viel verlangt wird. Auch der Mietspiegel soll einheitlicher und transparenter werden, kündigte Merkel an.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 26. Mai 2018 um 13:00 Uhr.

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