Containerhafen

Welthandesbericht der WTO Europas Wirtschaftskrise bremst Welthandel

Stand: 10.04.2013 13:06 Uhr

Die anhaltende Krise in den meisten europäischen Volkswirtschaften hat auch 2012 das Wachstum des Welthandels stark gebremst. Für 2013 sind die Aussichten nach Einschätzung der Welthandelsorganisation (WTO) zwar etwas besser, jedoch immer noch deutlich unter dem durchschnittlichen Handelswachstum der vergangenen Jahrzehnte von rund fünf Prozent.

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Der Welthandel wächst nur noch langsam.

WTO-Chef Pascal Lamy sagte, das laufende Jahr könne wegen der Risiken durch die Euro-Krise noch schlechter ausfallen als erwartet.

Im vergangenen Jahr seien die weltweiten Ex- und Importe lediglich um zwei Prozent gewachsen, teilte die Genfer Organisation in ihrem Welthandelsbericht mit. Das waren noch 0,5 Prozentpunkte weniger als im September 2012 von der WTO prognostiziert. Für 2013 erwartet die Organisation einen Anstieg des Handelswachstums um 3,3 Prozent.

US- und chinesisches Wachstum gleicht Europas Probleme nicht aus

Schuld am unterdurchschnittlichen Ergebnis im Jahr 2012 sind nach Einschätzung der WTO maßgeblich "der wirtschaftliche Rückgang in Europa" und vor allem "die wiederkehrenden Perioden von Unsicherheit hinsichtlich der Zukunft des Euro".

Die verbesserten Aussichten für die Wirtschaftsentwicklung in den USA könnten die Schwächen Europas nur teilweise ausgleichen. Anhaltendes Wachstum in China bleibe zwar eine Stütze des Welthandels, seine Exporte litten jedoch durch die vergleichsweise schwache Nachfrage in Europa.

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KOMMENTARE

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Schlando 10.04.2013 • 16:36 Uhr

Wachstum und seine Grenzen

Wie hier schon angedeutet von einigen anderen Kommentatoren angedeutet kann Wachstum nur dann zustande kommen wenn man in neue Märkte expandieren kann, sehr vereinfacht gesagt Produkt findet Kunde. Theoretisch ist hier auch schon eine Grenze gesetzt, sofern man ignoriert das es neue Produkte geben kann die jetzt jeder unbedingt haben will, weil die Anzahl der Märkte endlich ist in die man expandieren kann. So aber das eigentlich Probleme zu Zeit ist eher Limitierte Ressourcen, bestimmte Produkte wie Erd-Oil, Seltene Erden, theoretisch auch Agrar-Erzeugnisse, werden teurer da die Nachfrage auf Grund nun vorhandener Märkte in Ländern wie China oder Indien, stark gestiegen ist. Aus diesen Problem versuchen Spekulanten schon seit Jahren Kapital zuschlagen bevor es wirklich überhaupt zum tragen kommt. Lange Rede kurzer Sinn würde jetzt die Welt-Wirtschaft durchstarten hätten wir einige Monate Später eine Weltwirtschaftskrise (wieder ein mal) PS: Zu wenig Zeichen.