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Airbag-Probleme VW und Porsche rufen Tausende Autos zurück

Stand: 19.09.2019 13:50 Uhr

Weil der Airbag im Einzelfall ungewollt ausgelöst werden kann, rufen VW und Porsche weltweit 227.000 Fahrzeuge zurück. In Deutschland sind mehr als 55.000 Autos von dem Rückruf betroffen.

Volkswagen und Porsche müssen wegen eines Problems mit dem Airbag weltweit 227.000 Fahrzeuge zurückrufen. Bei den Wagen könne es vereinzelt dazu kommen, dass der Airbag ungewollt ausgelöst werde, bestätigte ein Sprecher. Auch der umgekehrte Fall, dass der Airbag bei einem Unfall nicht auslöst, sei möglich. Bei VW seien zwei Fälle mit ungewollter Airbag-Auslösung und ein Fall mit ungewollter Auslösung des Gurtstraffers bekannt.

Softwareupdate notwendig

Betroffen sind rund 203.000 Exemplare der VW-Modelle Tiguan, Sharan und CC aus dem Baujahr 2015 sowie etwa 23.500 Porsche 911, Boxter, Cayman und Panamera aus den Jahren 2015 und 2016. In Deutschland werden etwa 52.000 VW- und 3900 Porsche-Fahrzeuge zurückgerufen.

Grund für den Fehler seien nicht ordnungsgmäß funktionierende Kondensatoren, sagte der VW-Sprecher. "Bei der Spannungsversorgung stimmt was nicht." Bei den betroffenen Wagen müsse eine neue Software aufgespielt werden.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 19. September 2019 um 12:15 Uhr.

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