VW Prototyp für autonomes Fahren: ID.Buzz AD  | picture alliance/dpa

Alles auf Elektroautos VW nimmt Apple und BMW ins Visier

Stand: 25.11.2021 16:54 Uhr

Der Volkswagen-Konzern nimmt beim Ausbau seines Batteriegeschäfts für Elektroautos auch hochrangige Mitarbeiter der Konkurrenz ins Visier. Bei Apple und BMW ist man nun fündig geworden.

Der Volkswagen-Konzern hat zwei wichtige Experten für Batterietechnologien bei Apple und BMW abgeworben. Das unterstreicht die wachsende Bedeutung dieses Geschäfts für die Wolfsburger.

Volkswagen bestätigte, den Batterie-Entwicklungschef von Apple, Soonho Ahn, verpflichtet zu haben. Angaben zum Arbeitsgewinn des Südkoreaners wurden zunächst nicht gemacht. Apple werden schon seit Jahren starke Ambitionen nachgesagt, sowohl in den Bereich der Elektroautos einzusteigen, als auch sich intensiv dem Bereich des autonomen Fahrens zu widmen.

Zukunft Feststoffbatterien

Auch beim Konkurrenten BMW ist man fündig geworden. Von dort soll Jörg Hoffmann kommen, zuletzt spezialisiert auf Feststoffzellentechnik. Zuvor hatte das "Manager-Magazin" über beide Wechsel berichtet. Erst im September hatten die Wolfsburger Sebastian Wolf vom chinesischen Batteriezellproduzenten Farasis engagiert.

Feststoffbatterien gelten schon seit geraumer Zeit als besonders zukunftsträchtig in Bezug auf Ladegeschwindigkeit und Kapazität. Allerdings ist es bisher nicht gelungen, diese Technologie für Elektroautos bis zur Marktreife zu entwickeln.

Im Feststoffbereich hat VW schon vor einigen Jahren in die US-Firma Quantumscape investiert. Ein Börsengang der Batteriesparte gilt als eine mögliche Option für die weitere Finanzierung.