Ein Arbeiter streicht die Strecke auf dem "Algarve International Circuit" in Portimao vor dem Großen Preis von Portugal der Formel 1. | AFP

Formel 1 Porsche und Red Bull beenden Gespräche

Stand: 09.09.2022 12:01 Uhr

Der Autobauer Porsche und der Rennstall Red Bull haben ihre Pläne für eine Zusammenarbeit bei der Formel 1 begraben - die Gespräche werden nicht fortgesetzt. Porsche betonte aber weiterhin Interesse an der Rennserie.

Die Verhandlungen zwischen Porsche und Red Bull über eine Kooperation bei der Formel 1 sind gescheitert. In den vergangenen Monaten seien Gespräche geführt worden - aber: "Beide Unternehmen sind gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Gespräche nicht weiter geführt werden", teilte Porsche mit.

"Prämisse war immer eine Partnerschaft auf Augenhöhe, die neben einer Motoren-Partnerschaft auch das Team umfasst. Dies konnte nicht realisiert werden", hieß es weiter.

Porsche: Formel 1 weiterhin attraktiv

Im März hatte Porsche erklärt, eine Teilnahme an der Formel 1 zu prüfen. Einen Monat später teilte der Volkswagen-Konzern mit, seine Töchter Porsche und Audi loteten den Einstieg in den Rennzirkus aus.

Audi gab kürzlich bekannt, als Motorenentwickler ab 2026 mitzumachen. Für welchen Rennstall Audi seinen Antrieb stellen wird, ist noch nicht bekannt.

Während der Deal mit Red Bull nun geplatzt ist, betonte Porsche jedoch, dass ein Einstieg in die Formel 1 damit nicht generell ausgeschlossen sei. Mit den Reglementänderungen ab der Saison 2026 bleibe die Rennserie für Porsche "ein attraktives Umfeld, das weiterhin beobachtet wird", hieß es in der Mitteilung.