Börsenstart Uber | Bildquelle: AFP

Einstieg mit Verlust Uber floppt beim Börsenstart

Stand: 10.05.2019 22:28 Uhr

Ein enttäuschender Auftakt für den US-Fahrdienstvermittler Uber an der Börse: Am ersten Handelstag rutschte die Aktie vom Ausgabepreis 45 Dollar auf weniger als 42 Dollar ab - ein Wertverlust von mehr als sieben Prozent.

Von Kai Clement, ARD-Studio New York

Thomas Farley steht auf dem Parkett der New York Stock Exchange, seiner Börse sozusagen, bis zum vergangenen Jahr war er hier der Präsident: "Das hier ist die wahre Preisfindung, wo Angebot und Nachfrage sich treffen - es ist ein Spaß zuzusehen."

Nein, es ist alles andere als ein Spaß für Uber dem zuzusehen, was da mit seiner Aktie passiert, als gegen Mittag Ortszeit der Handel beginnt.

Mit rund 42 Dollar pro Aktie ist Uber gestartet. Damit liegt das Papier zum Auftakt sogar noch einmal mehr als sechs Prozent unter dem am Vortag beschlossenen Kurs. Und den hatte der Fahrdienstvermittler schon klar am unteren Ende der geplanten Preisspanne festgesetzt.

Dies auch angesichts der schlechten Erfahrungen des kleineren Konkurrenten Lyft, so Vorstandschef Dara Khosrowshahi beim Sender CNBC: "Es gibt keine perfekte Lektion. Sie haben wohl das Beste aus den verfügbaren Daten gemacht. Wir sind angesichts dessen aber etwas konservativer gewesen."

Verhaltener Börsenstart für Fahrdienstvermittler Uber
tagesschau 20:00 Uhr, 10.05.2019, Christiane Meier, ARD New York

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Einst mit 120 Milliarden Dollar bewertet

Dabei war Uber doch ein solcher Hoffnungsträger. Zwischenzeitig hatten Analysten sogar eine Bewertung von 120 Milliarden Dollar erwartet - ein Gigant unter den Börsengängen. Die "New York Times" nennt den Fahrdienstvermittler den "Schrittmacher" im New Age, im neuen Zeitalter auf den Märkten.

Auf denen aber herrscht gerade wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China denkbar schlechte Stimmung. US-Präsident Donald Trump erklärte, er habe absolut keine Eile, zu einer Einigung zu kommen. Die Hauptindizes reagieren darauf mit Verlusten.

Dara Khosrowshahi versucht sich im Interview mit Bloomberg in Gelassenheit:

"All die Unsicherheit mit China. Keiner weiß genau, wie das weitergeht. Was man bestimmt, das ist der Termin für den Börsengang, wie man als Unternehmen vorgeht und einen tollen Service anbietet: Wir konzentrieren uns auf das, was wir kontrollieren können. Wir haben viel Kapital bekommen, um Jahre in Wachstum zu investieren."

Warum Taxifahrer Fahrdienstvermittler wie Uber fürchten
tagesthemen 21:45 Uhr, 10.05.2019, Kerstin Breinig, RBB

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Noch nie Gewinne gemacht

Investieren und expandieren - das gehört zur Marktstrategie von Uber. Das Unternehmen gehört wie etwa auch der Fotoservice Pinterest zu Plattformanbietern, die einerseits noch nie Gewinne gemacht haben, während sie andererseits aggressiv den Markt erobern. 

Khosrowshahi sieht darin keinen Widerspruch. Dem Sender CNBC sagt sie: "Wenn sie einen potenziellen Markt von zwölf Billionen Dollar haben, dann muss man schon Druck machen. Unsere Investorenbasis will Wachstum."

Die "Financial Times" spricht gar von einer Stampede, einem Massenansturm bei Börsengängen. Dahinter stecke wohl auch der Anlagedruck von Wagniskapitalgebern. Deren Investitionen haben in den USA im vergangenen Jahr einen Rekordwert erreicht. Gerade in Amerika sei der Hunger nach Risiko groß, so ein Händler.

 

Uber-Börsenstart: Hoffnungsträger startet auf geschwächtem Markt
Kai Clement, ARD New York
10.05.2019 19:23 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 10. Mai 2019 um 20:00 Uhr.

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