Toys'R'Us-Filiale im hessischen Wiesbaden | Bildquelle: dpa

Filialen im deutschsprachigen Raum Hoffnung bei Toys'R'Us

Stand: 21.04.2018 17:15 Uhr

Für die Filialen des insolventen Spielwarenhändlers Toys'R'Us im deutschsprachigen Raum hat sich ein Käufer gefunden. Die irische Firma Smyths Toys will die Läden in Deutschland, Österreich und der Schweiz übernehmen.

Für den Spielzeughändler Toys'R'Us mit seinen rund 2000 Beschäftigten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Rettung in Sicht.

Der irische Spielwarenhändler Smyths Toys will die 93 Märkte und vier Online-Läden im deutschsprachigen Raum übernehmen und würde damit wohl zum größten Händler für Spielwaren und Babyartikel in Europa aufsteigen, wie Toys'R'Us mitteilte.

Wenn das zuständige Gericht in den USA und die Behörden der Vereinbarung zustimmen, übernimmt Smyths alle Unternehmenseinheiten der Marke Toys'R'Us in der Region sowie alle Beschäftigten in diesen drei Ländern, einschließlich der Hauptverwaltung in Köln. Die irische Firma betreibt bereits 110 Spielwarengeschäfte und Online-Shops in Irland und Großbritannien.

Toys'R'Us hatte Mitte März angekündigt, sieben Jahrzehnte nach seiner Gründung sämtliche 735 Filialen in der amerikanischen Heimat zu schließen oder zu verkaufen. Das insolvente Unternehmen litt zuletzt vor allem unter der Konkurrenz von Amazon.com und dem Preiskampf mit Einzelhändlern wie Walmart und Target.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk Kultur am 15. März 2018 um 18:22 Uhr.

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