Hauptzentrale des Thyssenkrupp Konzern. | Bildquelle: dpa

Thyssenkrupp "Betriebsbedingte Kündigungen vermeiden"

Stand: 11.05.2019 22:51 Uhr

Am Freitag gab der Thyssenkrupp-Konzern Umbaupläne bekannt. Es war die Rede von betriebsbedingten Kündigungen. Doch diese Pläne sind nun nach Gesprächen des Vorstands mit Arbeitnehmervertretern vom Tisch.

Betriebsbedingte Kündigungen sollen beim Umbau des Thyssenkrupp-Konzerns weitgehend vermieden werden. Diese Vereinbarung haben Vorstand, IG Metall und Betriebsrat getroffen. Nur in Ausnahmefällen seien sie möglich, schrieb Personalvorstand Oliver Burkhard auf seinem Twitter-Account.

"Die heute getroffene Vereinbarung bestimmt die Spielregeln für den Konzernumbau", sagte der stellvertretende Aufsichtsratschef und IG Metall-Sekretär Markus Grolms. Das gebe den Beschäftigten Sicherheit. 6000 der rund 160.000 Arbeitsplätze bei Thyssenkrupp sollen gestrichen werden, davon 4000 in Deutschland.

Burkhard hatte noch am Freitag gesagt, dass betriebsbedingte Kündigungen dabei nicht ausgeschlossen werden könnten. Dagegen hatte es heftige Kritik von Betriebsrat und IG Metall gegeben. Im Stahlbereich habe es noch nie betriebsbedingte Kündigungen gegeben. "Und das wird sich auch nicht ändern, solange die IG Metall hier was zu sagen hat", sagte Stahlbetriebsratschef Tekin Nasikkol in einem Interview mit Reuters TV.

Thyssenkrupp: harte Sanierung statt Fusion und Aufspaltung
tagesschau 20:00 Uhr, 10.05.2019, Golineh Atai, WDR

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Grünes Licht für Vorstandspläne

Vorstandschef Guido Kerkhoff will unter anderem die lukrative Aufzugssparte teilweise an die Börse bringen und die Kosten senken. Dafür gab es vonseiten des Aufsichtsrats grünes Licht. Aufsichtsratschefin Martina Merz stellte sich hinter Kerkhoff, nachdem er seine Pläne dem Strategie-, Finanz- und Investitionsausschuss des Aufsichtsrats vorgestellt hatte.

"Bei der Umsetzung der strategischen Neuausrichtung werden wir den Vorstand gerne begleiten", erklärte Merz. Der Ausschuss habe den Pläne einstimmig zugestimmt, die Kerkhoff am Freitag nach der Absage des Stahl-Joint-Ventures mit Tata Steel und der Konzernaufspaltung vorgestellt hatte. Auch das Präsidium des Aufsichtsrats werde dem Kontrollgremium empfehlen, die Pläne Kerkhoffs bei der Sitzung am 21. Mai anzunehmen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 10. Mai 2019 um 20:00 Uhr.

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