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Importe aus China Tesla klagt gegen US-Sonderzölle

Stand: 24.09.2020 08:36 Uhr

Der Autohersteller Tesla importiert aus China unter anderem Displays. Dass auf diese Einfuhren 25 Prozent Sonderzölle in den USA anfallen, will das Unternehmen nicht akzeptieren. Es hat Klage gegen die US-Regierung eingereicht.

Der Elektroautobauer Tesla will auf dem Rechtsweg eine Befreiung von US-Sonderzöllen auf Importe aus China durchsetzen. Der Konzern von Unternehmer Elon Musk wehrt sich beim US-Gericht für Internationalen Handel in New York gegen die "ungesetzliche Auferlegung" von Abgaben auf aus China eingeführte Waren.

Die bereits am Montag eingereichte Klage wurde erst jetzt bekannt. Angeklagte in dem Fall sind neben der US-Regierung deren Handelsbeauftragter Robert Lighthizer sowie der Chef der Zoll- und Grenzbehörde, Mark Morgan, wie aus der Klageschrift hervorgeht. Eine Stellungnahme der US-Regierung lag nicht vor.

Hunderte Verfahren gegen Trumps Strafzölle

Tesla will mit dem Verfahren nicht nur bestehende Einfuhrzölle abwenden, sondern auch Kompensation für bereits geleistete Abgaben erstreiten. Lighthizers Behörde hatte zuvor einen Antrag Teslas abgewiesen, von 25-prozentigen Importzöllen befreit zu werden, die unter anderem auf Displays für das Model 3 aus China anfallen.

Tesla ist nicht das einzige Unternehmen, das gegen die von US-Präsident Donald Trumps Regierung verhängten Zölle auf Einfuhren aus China vorgeht. Beim Gericht für Internationalen Handel laufen Hunderte solcher Verfahren.

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