Skigebiet | Bildquelle: <Susanne Sema>

Deutsche Liftbetreiber In Skigebieten endet Bilderbuch-Saison

Stand: 05.04.2019 13:20 Uhr

Auch das Schneechaos im Januar konnte die Bilanz nicht trüben: Die deutschen Skigebiete haben in der auslaufenden Saison ein deutliches Gästeplus verzeichnet. Der viele Schnee und Sonne satt sorgten dafür.

Am Wochenende ist in vielen Skigebieten in Deutschland die letzte Gelegenheit, sich auf die Pisten zu begeben. Damit geht für die Liftbetreiber in Deutschland eine Rekordsaison zu Ende. Bis Februar registrierten sie rund 4,7 Millionen Gäste - das seien 8,5 Prozent mehr als im selben Zeitraum der vorangegangenen Saison, sagte Peter Schöttl, Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte und Vorstand der Nebelhornbahn in Oberstdorf.

Viel Schnee - vor allem im Januar - und viel Sonne bescherten den Skigebieten mehr Wintersportgäste. "Wir hatten eine gute Weihnachtssaison und in den ersten beiden Januarwochen viel Schnee", sagte Schöttl. "Der Februar war sensationell, der März durchschnittlich."

Schneechaos sorgte für einzelne Ausfalltage

Bei dem Schneechaos im Januar waren die Pistendienste mit Lawinensprengungen gelegentlich nicht nachgekommen, teils konnten die Lifte wegen Sturms nicht laufen. Einzelne Tage mit Betriebsunterbrechung seien aber nichts Ungewöhnliches, sagte Schöttl.

Viel übrig ist von den weißen Massen aus dem Januar allerdings nicht. Tatsächlich habe es in diesem Jahr auch nicht besonders viel Schnee gegeben - er sei nur in sehr kurzer Zeit gefallen.

Am Wochenende geht die Saison in mehreren Gebieten zu Ende. Einige Lifte im Allgäu dagegen haben den Betrieb bis Ostern verlängert. Am Nebelhorn bei Oberstdorf und an der Zugspitze können Unermüdliche sogar noch bis zum 1. Mai ihre Schwünge ziehen.

Über dieses Thema berichtete BR in der Sendung "Rundschau" am 30. März 2019 um 18:30 Uhr.

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