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Jahresprognose 2010 angehoben Schaeffler arbeitet sich aus den roten Zahlen

Stand: 16.08.2021 21:22 Uhr

Die brummende Autokonjunktur lässt auch beim fränkischen Zulieferer Schaeffler die Kasse klingeln. Nach einem weiteren Gewinnzuwachs im dritten Quartal stockte das Unternehmen seine Jahresprognose auf: 2010 werde Schaeffler mehr als neun Milliarden Euro umsetzen und eine operative Rendite von rund 15 Prozent erwirtschaften, teilte der Familienbetrieb mit.

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Schaeffler hat für die geplante Übernahme der Conti-Anteile milliardenschwere Kredite aufgenommen.

Zuletzt war Schaeffler von einem Umsatz über acht Milliarden Euro und einer Marge von zehn Prozent ausgegangen. "Wir wachsen stärker als erwartet und sind in nahezu allen Werken weltweit ausgelastet. Dabei profitieren wir von unserer nach wie vor günstigen Kostenstruktur", erklärte Vorstandschef Jürgen Geißinger.

Vor einem Jahr noch tiefrote Zahlen

Allein im dritten Quartal hat das Unternehmen den Angaben zufolge einen Konzerngewinn von 147 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Umsatz legte um knapp ein Drittel auf 2,46 Milliarden Euro zu. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Verlust von 235 Millionen Euro zu Buche gestanden.

Rund um den Globus sei die Nachfrage nach Auto- und Industriekomponenten sehr hoch, die saisonale Flaute des dritten Quartals sei diesmal ausgeblieben. Schaeffler trägt mit den wachsenden Zuflüssen nach und nach seinen Schuldenberg ab. Den hatte der Konzern wegen der Conti-Übernahme angehäuft.