Autobauer verkündet Sparmaßnahmen 8000 Mitarbeiter von Peugeot-Citroën verlieren ihre Jobs

Stand: 12.07.2012 08:53 Uhr

Der angeschlagene französische Autobauer PSA Peugeot-Citroën streicht in Frankreich 8000 Stellen. Betroffen seien vor allem die Standorte in Aulnay-sous-Bois bei Paris und im westfranzösischen Rennes, teilte das Unternehmen mit.

Im Werk in Aulnay-sous-Bois mit mehr als 3000 Mitarbeitern werde die Autoproduktion 2014 eingestellt. Im Großraum Paris werde sich die Produktion auf das Werk in Poissy konzentrieren. Im Konzern werden zusätzlich 3600 Beschäftige in verschiedenen Bereichen ihren Job verlieren. "Ich bin mir des Ernstes der heutigen Ankündigungen voll bewusst", erklärte Peugeot-Chef Philippe Varin.

Demo von PSA-Mitarbeitern
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Stellenstreichungen waren schon lange befürchtet worden. In Paris gingen PSA-Mitarbeiter Ende Juni deswegen auf die Straße.

Absatzrückgang in Europa

Hintergrund sei ein zu erwartender Absatzrückgang in Europa von acht Prozent in diesem Jahr, erklärte der nach Volkswagen zweitgrößte europäische Autokonzern. Für das erste Halbjahr befürchtet PSA einen Nettoverlust. PSA Peugeot-Citroën war im Februar eine Allianz mit dem US-Autobauer General Motors eingegangen, zu dem auch Opel gehört. Seither wurden zusätzliche Stellenkürzungen befürchtet, weil die Kooperation beiden Konzernen Einsparungen bringen soll.

Französischer Automobilbau in der Krise
D. Kahls, MDR Paris
12.07.2012 11:55 Uhr

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