Bundeskanzlerin Angela Merkel in Davos

Merkel verteidigt Gemeinschaftswährung in Davos "Scheitert der Euro, scheitert Europa"

Stand: 28.01.2011 18:47 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für einen verstärkten Kampf gegen wachsende Staatsschulden in der Europäischen Union ausgesprochen. "Die Verschuldung ist die größte Gefahr für den Wohlstand auf unserem Kontinent", sagte sie beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos.

Die Lehre aus der Finanz- und Wirtschaftskrise laute, dass Schulden abgebaut und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden müssten, so Merkel weiter. Dazu müsse es eine "koordinierte politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit" innerhalb der EU geben. Als Beispiele nannte sie das Pensionsalter sowie die Bildungs- und Forschungspolitik. Auch der Anteil investiver Ausgaben in den Haushalten müsse angeglichen werden. Maßstab müsse dabei immer der Beste in der EU und der internationale Wettbewerb sein.

Merkel beim Weltwirtschaftsforum in Davos
tagesschau 20:00 Uhr, 28.01.2011, Volker Schwenck, ARD Genf zzt. Davos

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

"Wir müssen einiges nachholen"

Zudem bekräftigte Merkel, dass sie am Euro festhalten wolle. Dieser sei die Währung Europas. "Scheitert der Euro, scheitert Europa", sagte sie und appellierte an die Mitgliedsstaaten der Eurozone, diese Währung zu verteidigen und ihn dauerhaft stabil zu halten. Gleichzeitig räumte sie ein, dass in der Vergangenheit Fehler gemacht worden seien. "Wir müssen einiges von dem nachholen, was wir bei der Einführung des Euro nicht ausreichend gemacht haben", sagte sie mit Blick auf eine mangelnde politische Zusammenarbeit und Koordination der Wirtschaftspolitiken in der Eurozone. Zuvor hatte sich bereits Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy für eine Stärkung des Euro eingesetzt.

Merkel in Davos: "Wir brauchen noch mehr Regulierung"
P. Lechler, ARD Genf
28.01.2011 21:43 Uhr

Download der Audiodatei

Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Audiodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Darstellung: