Eine Lyft-Fahrerin nimmt auf ihrem Smartphone eine Kundenanfrage entgegen. | Bildquelle: REUTERS

Uber-Konkurrent Lyft lässt Karten in München entwickeln

Stand: 31.01.2018 21:00 Uhr

Lyft ist in den USA einer der schärfsten Uber-Rivalen. Seine Karten lässt der Fahrdienstleister bald in München entwickeln. Unklar ist, ob man irgendwann auch hierzulande den Service buchen kann.

Von Marcus Schuler, ARD-Studio Los Angeles

Im Münchner Office will der Fahrdienstleister vor allem seine App für Deutschland und andere europäische Länder anpassen. Außerdem sollen die Entwickler von München aus am Kartensystem arbeiten und die Zentrale in San Francisco beim Thema autonomes Fahren unterstützen.

Ob Lyft seinen Fahrdienst auch hierzulande anbieten will, teilte das Unternehmen nicht mit. Auch die Zahl der Mitarbeiter, die man beschäftigen will, ist nicht bekannt.

Uber steckt in schwerer Krise

Lyft hat für seinen Start in Europa einen geschickten Zeitpunkt ausgewählt. Denn Konkurrent Uber steckt in einer schweren Krise. Viele Städte haben Uber einen Marktzugang verwehrt. Dem Unternehmen drohen zahlreiche Gerichtsprozesse, das Management wurde vor wenigen Monaten ausgewechselt.

Lyft hat in den USA ein deutlich besseres Image als Uber, so soll die Bezahlung der Fahrer und die Unternehmenskultur deutlich besser sein. Lyft hatte wohl auch erwogen, nach London zu gehen, sich aber dann für München entschieden.

US-Fahrdienstleister Lyft eröffnet Büro in München
Marcus Schuler, ARD Los Angeles
31.01.2018 20:33 Uhr

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Über dieses Thema berichtete MDR aktuell Radio am 01. Februar 2018 um 05:39 Uhr.

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