BASF-Chemiewerk in Ludwigshafen | Bildquelle: picture-alliance / Helga Lade Fo

Prognose der Wirtschaftsweisen "Hochkonjunktur ist vorüber"

Stand: 19.03.2019 11:44 Uhr

Die gesamtwirtschaftliche Lage sieht laut Wirtschaftsweisen aktuell ernüchternd aus: Die Wissenschaftler korrigierten ihre Konjunkturprognose deutlich nach unten. Sie rechnen noch mit 0,8 Prozent Wachstum.

Die Wirtschaftsweisen haben ihre Wachstumsprognose deutlich nach unten korrigiert. Für das laufende Jahr erwarten sie nur noch 0,8 Prozent Wachstum. Im November waren die Wissenschaftler noch von einem Plus von 1,5 Prozent ausgegangen. Auch viele andere Wirtschaftsforscher hatten ihre Prognosen kürzlich nach unten korrigiert.

Wirtschaftsweisen korrigieren Konjunkturprognose nach unten
tagesschau 16:00 Uhr, 19.03.2019, Volker Schwenck, ARD Berlin

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Expansionstempo lässt nach

"Die Hochkonjunktur der deutschen Wirtschaft ist vorerst vorüber", erklärte der Vorsitzende des Sachverständigenrates, Christoph Schmidt. Das Expansionstempo habe "merklich nachgelassen".  Mitverantwortlich dafür seien die "vorübergehenden" Produktionsprobleme in der Auto- und Chemieindustrie.

Gleichzeitig habe sich auch die "Grunddynamik" der deutschen Wirtschaft verlangsamt: Die Exportnachfrage aus wichtigen Absatzmärkten sei deutlich schwächer, in vielen Branchen seien Kapazitätsgrenzen erreicht. Auch Arbeitskräfteengpässe spielten eine Rolle. 

Die Wirtschaftsweisen gehen jedoch davon aus, dass die Anzahl der Erwerbstätigen weiter steigen wird.

2020 soll besser werden

Der Ausblick auf 2020 ist dagegen optimistisch: Die Wissenschaftler erwarten dann wieder ein kräftigeres Wachstum von 1,7 Prozent. Einer der Gründe: 2020 gibt es besonders viele Arbeitstage.

Große Risiken sehen die Wirtschaftsweisen im Brexit, im schwächeren Wachstum in China und in den Handelskonflikten. Sie warnen vor einer Spirale protektionistischer Maßnahmen, also zum Beispiel vor US-Zöllen auf deutsche Autos. In so einem Fall könne es sogar passieren, dass die deutsche Wirtschaft nicht mehr wächst, sondern schrumpft.

Die deutsche Wirtschaft war im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent gewachsen. 2017 hatten das BIP um 2,2 Prozent zugelegt. 

Mit Informationen von David Zajonz, ARD-Hauptstadtstudio

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 19. März 2019 um 12:00 Uhr.

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