Finanzminister Lindner hält die aktuelle IWF-Konjunkturprognose für Deutschland für zu pessimistisch. Zwar sei die deutsche Wirtschaft weiterhin in einer Schwächephase, er gehe aber trotzdem von einem leichten Wachstum aus.
Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum leicht nach unten korrigiert. Vor allem die anhaltend hohe Inflation bereitet dem IWF Sorgen.
Die jüngste Bankenkrise dürfte sich einer Studie zufolge auf die Anzahl der Firmenpleiten auswirken. Eine zurückhaltende Kreditvergabe könnte 2023 mehr Unternehmen als erwartet in Schwierigkeiten bringen.
Als Russland 2022 die Ukraine angriff, stiegen die Nahrungsmittelpreise global auf ein Rekordhoch. Davon kann nun keine Rede mehr sein: Die Preise liegen deutlich unter dem damaligen Niveau. Doch es bleiben Probleme.
Immer klarer wird, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um eine Rezession herumkommt. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen angesichts sinkender Energiepreise mit einem Mini-Wachstum von 0,3 Prozent.
Die deutschen Unternehmen haben ihre Exporte im Februar überraschend stark gesteigert. Vor allem die Nachfrage aus China und den USA stützt den Außenhandel, Russlands Rolle schrumpft weiter.
Der Öl-Verbund OPEC+ hat unter der Führung von Saudi-Arabien eine überraschende Drosselung der Erdölförderung angekündigt. Damit dürfte die Zeit tendenziell fallender Ölpreise vorerst zu Ende sein.
Dank sinkender Energiepreise hat sich die Inflation in der Eurozone deutlich auf 6,9 Prozent abgeschwächt. Doch Grund für Entwarnung ist das noch nicht. Denn die sogenannte Kerninflation steigt auf Rekordniveau.
Corona, Krieg, Inflation, Bankenbeben: Insgesamt hält sich die Wirtschaft trotz mehrfacher Krisen recht gut, wenngleich sie Spuren hinterlassen. Wie stark beeindruckt das die Konsumenten? Von Heidi Radvilas.
Der deutsche Staat ist so hoch verschuldet wie noch nie: 2022 stiegen die Schulden auf 2,37 Billionen Euro. Grund sind die Auswirkungen der Pandemie und der Energiekrise. Anders als Bund und Gemeinden bauten fast alle Bundesländer Schulden ab.
Pandemie, Inflation, Ukraine-Krieg: Die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft werden derzeit von Krisen belastet. Das Land hat im internationalen Vergleich eine hohe Widerstandskraft, so eine aktuelle Studie.
Angesichts der hohen Inflation setzen sich die Gewerkschaften vehement für teils prozentual zweistellige Lohnerhöhungen ein. Wie genau sind die Forderungen? Und in welchen Branchen gibt es schon Tarifeinigungen? Ein Überblick.
Deutlich höhere Kosten für Kredite lassen die Nachfrage nach Wohnimmobilien sinken. Die Folge: Zum ersten Mal seit zwölf Jahren sind die Preise Ende 2022 deutschlandweit gesunken.
Im Herbst gingen sie in ihrer Prognose noch von einem Abschwung der deutschen Wirtschaft aus. Nun sehen die Wirtschaftsweisen ein Wachstum von 0,2 Prozent. Doch bleibt die Inflation ein Problem.
Monatelang auf den Handwerker warten, vor leeren Regalen oder geschlossenen Restaurants stehen: Diese Erfahrung machen viele Deutsche in der Krise zum ersten Mal - zumindest im Westen. Von Steffen Clement.
Die hohe Inflation in der Eurozone ist im Februar zum vierten Mal in Folge etwas gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahmen die Verbraucherpreise um 8,5 Prozent zu. Im Januar waren es noch 8,6 Prozent.
Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist auch im Januar stark gesunken. Gestiegene Kosten halten Bauherren von Projekten ab. Die Wohnungsnot verschärft sich zunehmend.
Trotz positiver Konjunkturdaten warnt die Bundesregierung vor einer Winterrezession in Deutschland. Wirtschaftsinstitute sehen eine Aufwärtsdynamik, jedoch bleibe die Entwicklung verhalten.
Die Wirtschaftsaussichten für Deutschland sind wieder optimistischer. Das IWH und das IfW Kiel haben ihre Prognosen aufgehellt, das ifo-Institut allerdings rechnet in diesem Jahr nicht mit Wachstum.
Grippe, Corona und Bronchitis haben in Deutschland 2022 zum höchsten Krankenstand seit der Wiedervereinigung geführt. Die Volkswirtschaft hat das laut einer Studie bis zu 42 Milliarden Euro gekostet.
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Gleichzeitig stiegen die Mieten teilweise rasant. Die Krise auf dem deutschen Wohnungsmarkt droht sich zuzuspitzen.